Realbrand-Übung Maria Lankowitz

Sonntagnachmittag hielt die Feuerwehr Maria Lankowitz in einem Abbruchhaus im Ortskern der Gemeinde eine Brandübung unter realen Bedingungen gemeinsam mit den FF KemetbergFreiwillige Feuerwehr Köflach und Freiw. Stadtfeuerwehr Bärnbach ab.


Pünktlich um 14 Uhr konnte der Kommandant HBI Harald Sorger zahlreiche Kammeraden der oben genannten Wehren, aber auch die Bevölkerung und Ehrengäste begrüßen. Unter den Ehrengästen befanden sich unser Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Bgm. Engelbert Huber, ABI Markus Murgg, ABI Alfred Jauk und der Bereichsbeauftragte für Atemschutz BI Weixler Bernhard.
Als erstes Übungsszenario wurde durch ABI Alfred Jauk ein Fettbrand in einer im Gebäude befindlichen Küche durchgeführt, der im Anschluss vom ersten Atemschutztrupp der FF Maria Lankowitz gelöscht wurde. 


Beim zweiten Szenario handelte es sich wiederum um einen Küchenbrand, bei dem der Atemschutztrupp Kemetberg nach einem erfolgreichen Löscheinsatz der Einsatzleitung „Brand aus“ meldete.
Beim dritten und vierten Szenario handelte es sich jeweils um einen Kellerbrand, die dem die Atemschutztrupps der FF Köflach und Bärnbach ihr Können unter Beweis stellten.
Beim fünften und letzten Szenario wurde noch ein Trupp der FF Köflach zu einem Bürobrand im Erdgeschoß eingesetzt, auch dieser wurde mit Bravour gemeistert.

Nachdem die ganzen Übungsziele abgeschlossen waren, setzte die Feuerwehr Maria Lankowitz einen Atemschutztrupp zur Nachkontrolle ein und konnte schließlich „Brand aus“ geben.


Ein großer Dank gilt dem Übungsleiter OLM Martin Kranzelbinder, der gemeinsam mit OBI Daniel Gspurning und BM Andreas Schübel verantwortlich für die Feuerstellen war, und die einzelnen Trupps ins Brandgeschehen begleiteten, aber auch jenen Kameraden der Feuerwehr Maria Lankowitz, die am Vortag das ganze Übungsobjekt liebevoll vorbereiteten. Auch der BtF Magna Lannach ist zu danken, die ihr Fahrzeug mit Atemschutzgeräten zur Verfügung stellte. 


Diese Realbrand-Übung hat gezeigt, dass unsere Atemschutzträger für den Ernstfall bereit sind.

 


24-Stunden Jugendübung

An diesem Wochenende hielten 30 Jugendfeuerwehrmänner und -frauen, der Feuerwehren Maria Lankowitz, Freiwillige Stadtfeuerwehr Voitsberg, Freiw. Stadtfeuerwehr Bärnbach, Freiwillige Feuerwehr Rosental und Freiwillige Feuerwehr Afling, gemeinsam mit ihren Betreuern und Betreuerinnen eine 24-Stunden-Übung ab. Neben Sportaktivitäten wurden Einsatzszenarien wie eine Personensuche in einer verrauchten Höhle, eine nächtliche Suchaktion mit mehreren Vermissten, ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten und mehrere Brandszenarien geübt.

 


Tauchlager am Attersee

Am späten Nachmittag des 16. September 2017 rückten fünf Kameraden, darunter vier Tauch-Anwärter der FF Maria Lankowitz, zum diesjährigen Tauchlager zum Attersee in
Oberösterreich ab.

Bereichsbeauftragter für den Wasserdienst, ABI Ewald Schober, begrüßte die Taucher am Gelände der Oberösterreichischen Feuerwehrschule in Weyregg am Attersee und gab Auskünfte über die anstehenden Tauchgänge. Nach einem Abendessen und ein paar kameradschaftlichen Stunden am
Lagerfeuer endete der erste Tag.

Am Samstag nach dem Frühstück stand der erste Tauchgang am Programm, bei dem ein Gewöhnungstauchgang durchgeführt wurde. Am Nachmittag wurde bei einem weiteren Tauchgang der Aufstieg von der 10-Meter-Plattform unter Wechselatmung geübt.

Der letzte Tag begann mit
dem dritten und letzten Tauchgang mit der Übungsannahme “Bergen eines Tauchers” von der 10-Meter-Plattform. Nach dem Einpacken und Säubern der Gerätschaften ging es ab nach Hause. Die mitgereisten Taucher konnten einige neue Erfahrungen und schöne Unterwasser-Erlebnisse mit nach Hause nehmen.

Ein Dank gilt ABI Ewald Schober für die gute Vorbereitung, aber auch unserem Kamerad LM Markus Hyden, der für die gute Verpflegung der Kameraden sorgte.

Die Tauch-Anwärter der FF Maria Lankowitz freuen sich schon auf 2018, wenn es wieder heißt: Ab zum Attersee ins Tauchlager!

 


Übungsannahme Verkehrsunfall

Am Montag, den 12. Juni 2017 ging es bei der Übung um die Themen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und Fahrzeugbrand. Die Feuerwehr Maria Lankowitz rückte nach der Alarmierung über Funk zum Unfallort aus.

Nach dem Eintreffen und Erkunden durch den Einsatzleiter wurde die Unfallstelle abgesichert, mit der Personenbetreuung begonnen und ein zweifacher Brandschutz aufgebaut. Nun kamen die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Köflach zu Wort, um das richtige Vorgehen bei der Personenrettung mit Hydraulischem Rettungsgerät uns zu erklären. Nach einer kurzen Einweisung wurde auch schon mit dem Zerlegen des Fahrzeuges begonnen. Nachdem die Person gerettet worden war kam es zum Fahrzeugbrand. Drei Kameraden rüsteten sich mit schweren Atemschutz aus und konnten die zwei in Vollbrand stehenden Fahrzeuge sehr rasch mittels HD-Rohr löschen. Zur Sicherheit wurden diese im Anschluss noch mit Schaum überdeckt.

Bei der Schlussbesprechung bedankte sich HBI Harald Sorger bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Köflach für die Bereitstellung der Gerätschaften sowie für die Ausbildung im Bereich Hydraulische Rettungsgeräte, beim Obmann des ESV Piberstein für die zur Verfügungstellung des Übungsplatzes und bei LM Ursula Suntinger für die hervorragende Übungsvorbereitung.


Atemschutzübung

Am Montag, den 27. März wurde das Thema Atemschutz und Strahlrohrtraining in eine Winterschulung verpackt. Der Atemschutzbeauftragte OLM d. F. Martin Kranzelbinder organisierte eine Übung in einem Abbruchgebäude im Ortsgebiet.

Zu den Aufgaben gehörten:

Das richtige Vorbereiten der Löschleitung und das Helfen beim Anlegen der Atemschutzgeräte. Für den Atemschutztrupp war die Aufgabe das richtige Vorgehen bei einer Türöffnung und

das Rasche finden eines Fensters, um eine Rauchabzugsöffnung zu schaffen.

 

Für das Rauchfreimachen wurde die hydraulische Ventilation angewandt, das heißt, es wird ein Fenster geöffnet und mit dem Strahlrohr aus dem Fenster gespritzt, durch den so erzeugten Unterdruck wird der Rauch ins Freie gezogen. Im Anschluss an diese Übung wurde noch ein Strahlrohrtraining mit den Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. Um die gesamte Mannschaft mit dem richtigen Verhalten am Strahlrohr vertraut zu machen.

 

Besonderer Dank gilt an LM d.F. Martin Kranzelbinder für die Organisation und Durchführung dieser Ausbildung.