Am Montag, dem 15. Juni 2026, stand das Thema Löschwasserförderung am Übungsplan der Feuerwehr.
Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in den Relaisbetrieb mit unseren Pumpen sowie dem TLF-A rückte die Mannschaft in den Raum Niedergößnitz aus. Da sich in unserem Löschgebiet zahlreiche abgelegene Bauernhöfe befinden und die Löschwasserversorgung dort oft eine besondere Herausforderung darstellt, sind alternative Möglichkeiten zur Wasserförderung von großer Bedeutung. Je nach Einsatzlage erfolgt die Versorgung entweder mittels Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen oder durch den Aufbau langer Zubringerleitungen mit entsprechend hohem Personalaufwand.
Üblicherweise werden von einem Pumpenfahrzeug rund 200 Meter Zubringerleitung verlegt. Im Rahmen dieser Übung wurde jedoch eine interessante Alternative erprobt. Unser Kamerad LM d.F. Stefan Scheiber stellte dafür seinen Traktor mit einer sogenannten Gülleverschlauchung zur Verfügung. Auf der Haspel befinden sich rund 800 Meter B-Druckschlauch, die innerhalb kürzester Zeit von nur zwei bis drei Personen verlegt werden können – selbst über steiles und schwer zugängliches Gelände.
Mit unserem LKW-A sowie dem Rollcontainer Tragkraftspritze wurde bei einem Bach angesaugt. Da sich unser KLF-A derzeit in der Werkstatt befindet, kam dabei unsere zweite Pumpe, eine TS 6, zum Einsatz. Anschließend wurde mit dem Traktor die rund 800 Meter lange Zubringerleitung bis zum TLF-A verlegt. Über die Fahrzeugpumpe des TLF-A konnte der Druck nochmals erhöht und eine sichere Wasserversorgung gewährleistet werden.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, dass diese Methode eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Löschwasserförderung darstellt. Insbesondere bei größeren Einsätzen kann dadurch wertvolle Zeit eingespart sowie der Personalaufwand deutlich reduziert werden, wenn Löschwasser über lange Strecken gefördert werden muss.
Ein besonderer Dank gilt unserem Zugskommandanten HBM Andreas Schübel für die Vorbereitung und Organisation der Übung. Ebenso bedanken wir uns bei LM d.F. Stefan Scheiber und seiner Familie für die Bereitstellung der Gerätschaften sowie für die anschließende Verpflegung der Mannschaft.
Bilder: OLM Dominik Kinzer, HBM Andreas Schübel
Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Dienstagvormittag, dem 19. Mai 2026, wurde die Feuerwehr Maria Lankowitz kurz vor 09:30 Uhr zu einer Hilfeleistung für das Rote Kreuz alarmiert. Eine Person hatte sich bei einer Wanderung im Gelände am Franziskanerkogel verletzt.
Feuerwehr und Rettungsdienst trafen zeitgleich am Einsatzort ein. Da die Forststraße auf den Kogel durch einen Schranken versperrt war, musste dieser von der Feuerwehr mittels Kombigerät gewaltsam geöffnet werden, um dem Roten Kreuz die Zufahrt zu ermöglichen.
Glücklicherweise konnte die verletzte Person rasch aufgefunden und medizinisch versorgt werden. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet und wieder ins Rüsthaus eingerückt werden.
Unter Einsatzleiter OBI Daniel Gspurning standen im Einsatz:
Feuerwehr Maria Lankowitz mit TLF-A, KLF-A und 9 Mann
Rotes Kreuz und Notarzt
Bilder und Bericht: OLM Dominik Kinzer