Am Samstag, dem 30. Mai 2026, fand am Pibersteiner See in Köflach und Maria Lankowitz die groß angelegte Katastrophenschutzübung „Menschenrettung nach Murenabgang am Pibersteiner See“ statt. Zahlreiche Einsatzorganisationen aus dem Bezirk Voitsberg sowie darüber hinaus arbeiteten bei dieser realitätsnahen Großschadensübung eng zusammen, um die Zusammenarbeit unter schwierigen Einsatzbedingungen zu trainieren und weiter zu verbessern.
Vorbereitungen und Hubschraubertraining
Bereits am Vormittag begannen die Vorbereitungen für die Großübung. Die Piloten des Österreichischen Bundesheeres sowie der Flugpolizei führten eine ausführliche Hubschraubereinweisung für die beteiligten Einsatzkräfte durch. Dabei konnten erste Trainingsflüge absolviert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit den Einsatztauchern der Feuerwehren Stallhofen, Maria Lankowitz, Bärnbach, Krems, Gratkorn, Frohnleiten und Kapfenberg. Gemeinsam wurden das sichere Ein- und Aussteigen in die Hubschrauber sowie das Verstauen und Sichern der Tauchgeräte im Rahmen eines Trockentrainings geübt. Gleichzeitig wurde von den Kameraden der Feuerwehr Voitsberg gemeinsam mit den Piloten der Flugpolizei der geplante Außenlasttransport der Ölsperren detailliert besprochen und vorbereitet.
Realitätsnahes Einsatzszenario
Das Übungsszenario ging von einem schweren Murenabgang nach langanhaltenden Starkregenfällen aus. Mehrere Fahrzeuge wurden dabei in den Pibersteiner See gerissen, zahlreiche Personen galten als vermisst oder verletzt. Zusätzlich trat Treibstoff aus beschädigten Fahrzeugen aus und gefährdete das Gewässer. Ziel der Übung war die Menschenrettung, die Suche nach Vermissten sowie die Bekämpfung der Umweltgefahr durch austretendes Mineralöl.
Menschenrettung aus der Luft
Nach Beginn der Übung wurden die Einsatzkräfte mittels Hubschraubern direkt zum Schadensort eingeflogen, da eine Zufahrt mit Fahrzeugen nicht möglich war. Die Flugeinweiser der Feuerwehr Maria Lankowitz überwachten und betreuten dabei den Landeplatz unmittelbar am See und sorgten für die sichere Einweisung der ankommenden Luftfahrzeuge.
Als erste Kräfte wurden Fließwasserretter eingeflogen, um die im Wasser befindlichen Personen zu retten und zu versorgen.
Für die Absicherung der Arbeiten am Wasser standen ein Boot der Feuerwehr Stallhofen sowie ein Boot der Steirischen Wasserrettung bereit. An Bord befand sich unter anderem auch ein Polizeibeamter, wodurch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zusätzlich geübt werden konnte.
Ölschadensbekämpfung am See
Die Feuerwehr Voitsberg war gemeinsam mit mehreren Wasserrettern und kleinen Schlauchbooten maßgeblich am Aufbau der Ölsperren beteiligt. Diese wurden rasch aufgezogen, um die simulierte Ausbreitung des ausgelaufenen Kraftstoffs einzudämmen und die Umweltbelastung zu bekämpfen.
Taucheinsatz und Personensuche
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung war die Suche nach vermissten Personen unter Wasser. Mehrere Tauchtrupps machten sich nach ihrer Einfliegung auf die Suche nach einer vermissten Person im See.
Dank der eingesetzten Unterwasserscooter konnten die Taucher in kurzer Zeit deutlich größere Suchgebiete absuchen. Die vermisste Person wurde bereits nach kurzer Zeit lokalisiert und markiert. Ein zweiter Tauchtrupp führte anschließend die Bergung der Person durch und übergab diese an die Bootsbesatzung, welche sie an das Ufer brachte. Parallel dazu suchte ein dritter Tauchtrupp den Uferbereich nach weiteren möglichen Opfern ab.
Die Übung zeigte eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Einsatztaucher sowie das professionelle Zusammenspiel der Tauchergruppen des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg und der beteiligten Wasserrettungsorganisationen.
Verpflegung und Kameradschaft
Für die Verpflegung aller eingesetzten Kräfte sorgte während der gesamten Übung die Feuerwehr Köflach. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Großübung konnten sich die Teilnehmer bei Getränken und Würsteln stärken und die gewonnenen Erfahrungen im Rahmen einer gemeinsamen Nachbesprechung austauschen.
Erfolgreiche Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen
An der Übung beteiligt waren unter anderem die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg, die Steirische Wasserrettung, die Österreichische Wasserrettung, das Rote Kreuz, das Grüne Kreuz, die Polizei, die Flugpolizei, das Österreichische Bundesheer, die Bergrettung, der Ölschadensstützpunkt Voitsberg sowie zahlreiche weitere Behörden und Organisationen.
Ziel war es, die Einsatzkoordination bei Menschenrettungen, Taucheinsätzen, Luftunterstützung und Umweltgefahren unter erschwerten Bedingungen zu trainieren und weiter zu optimieren.
Die Feuerwehr Maria Lankowitz bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzorganisationen, den Übungsorganisatoren sowie allen Kameradinnen und Kameraden für die hervorragende Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf dieser anspruchsvollen Katastrophenschutzübung. Solche gemeinsamen Übungen sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Einsatzbereitschaft und der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit im Ernstfall.
Bilder: Feuerwehr Maria Lankowitz und BFV-Voitsberg Wasserdienst
Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 11. Mai 2026, stand bei unserer Montagsübung das Thema „Schmutzwasserpumpen“ am Ausbildungsplan. Die Schulung wurde von OLM Dominik Kinzer sowie LM d.F. Gaston Hiebl vorbereitet und durchgeführt. Ziel der Übung war es, den sicheren Umgang mit den in unserer Feuerwehr vorhandenen Schmutzwasserpumpen zu festigen sowie die Einsatzmöglichkeiten im praktischen Betrieb zu trainieren.
Im theoretischen Teil wurden zunächst die verschiedenen in unserer Feuerwehr eingesetzten
Schmutzwasserpumpen sowie deren technische Besonderheiten besprochen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem richtigen Aufbau sowie der sicheren Inbetriebnahme der Geräte.
Zusätzlich wurde auch auf den Rollcontainer KHD eingegangen, welcher mit einem Notstromaggregat sowie zwei leistungsstarken Pumpen ausgestattet ist und speziell bei Unwettereinsätzen und Katastrophenlagen wertvolle Unterstützung bietet.
Im Anschluss daran wurde das Gelernte praktisch umgesetzt. Als Übungsort diente die Zisterne in der Waschbox, wo verschiedene Szenarien zur Wasserförderung und zum Abpumpen von verschmutztem Wasser durchgeführt wurden. Dabei konnten die Kameradinnen und Kameraden die Handhabung der unterschiedlichen Pumpen praxisnah üben und Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Förderbedingungen sammeln.
Gerade bei Starkregenereignissen, Überflutungen oder Katastropheneinsätzen zählen Schmutzwasserpumpen zu den wichtigsten Einsatzgeräten der Feuerwehr. Um im Ernstfall rasch und effizient helfen zu können, sind regelmäßige Übungen und Schulungen daher unverzichtbar. Die laufende Ausbildung stellt sicher, dass im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt und rasch geholfen werden kann.
Ein herzlicher Dank gilt den beiden Übungsvorbereitern OLM Dominik Kinzer und LM d.F. Gaston Hiebl für die interessante und praxisnahe Ausbildung sowie allen Kameradinnen und Kameraden für die engagierte Teilnahme an der Übung.
Bilder und Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 04. Mai, stand bei unserer Monatsübung das Thema „Verkehrsunfall“ im Mittelpunkt. Ziel der Übung war es, die richtige Vorgehensweise bei technischen Einsätzen zu festigen und den sicheren Umgang mit den eingesetzten Rettungsgeräten praxisnah zu trainieren.
Unter der Leitung unseres Kommandanten HBI Harald Sorger wurde zunächst anhand eines Übungsfahrzeuges die richtige Vorgehensweise bei einem Verkehrsunfall theoretisch erläutert und anschließend praktisch umgesetzt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das strukturierte und sichere Arbeiten an der Einsatzstelle gelegt.
Zu Beginn wurden die Maßnahmen zur Absicherung der Unfallstelle sowie das richtige Positionieren der Einsatzfahrzeuge besprochen und durchgeführt. Ebenso wurde die korrekte Geräteablage thematisiert, um im Ernstfall ein sicheres und effizientes Arbeiten zu gewährleisten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung lag auf dem Umgang mit eingeschlossenen beziehungsweise verletzten Personen. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten zur Erstöffnung des Fahrzeuges sowie das fachgerechte Anbringen eines Airbagschutzes geübt. Auch die patientenschonende Arbeitsweise und die Kommunikation innerhalb der Mannschaft standen im Fokus der Ausbildung.
Im praktischen Teil der Übung wurde anschließend der Umgang mit dem Kombigerät intensiv trainiert. Um ein möglichst präzises und feinfühliges Arbeiten zu fördern, mussten mit Wasser gefüllte Plastikbecher an unterschiedlichen Stellen des Fahrzeuges angehoben und umgesetzt werden, ohne dabei Wasser zu verschütten. Diese Übung verlangte nicht nur Geschick und Konzentration, sondern zeigte auch eindrucksvoll, wie wichtig ein kontrollierter Umgang mit den Rettungsgeräten im Einsatz ist.
Solche Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer laufenden Ausbildung und tragen maßgeblich dazu bei, im Ernstfall rasch, sicher und professionell Hilfe leisten zu können.
Bilder und Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 16. März 2026, stand das Thema Fahrzeug- und Gerätekunde am Übungsplan.
Zu Beginn der Übung überreichte HBI Harald Sorger gemeinsam mit unserer Jugendbeauftragten OLM d. F. Sabrina Gratz den beiden Jugendlichen, die beim letzten Termin verhindert waren, ihre Wissenstestabzeichen sowie die neuen Dienstgrade.
Im Anschluss wurden die rund 20 Kameradinnen und Kameraden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe wurde von OBI Daniel Gspurning, die andere von HLM Daniel Rieger betreut. Im Rahmen der Übung wurden die Einsatzfahrzeuge sowie die Rollcontainer detailliert durchgenommen.
Ziel dieser Ausbildung ist es, im Einsatzfall genau zu wissen, wo sich welches Gerät befindet und wie es richtig eingesetzt wird. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen – insbesondere zur Verwendung und zum Einsatzzweck der einzelnen Geräte.
Auch ein praktischer Teil durfte nicht fehlen: So wurden unter anderem die Rangierwagenheber an unserem MTF-A ausprobiert und deren Handhabung geübt.
Ein großer Dank gilt OBI Daniel Gspurning und HLM Daniel Rieger für die Durchführung dieser lehrreichen Übung.
Besonders gefreut hat uns auch die Teilnahme von zwei unserer Feuerwehrsenioren, die die Übung mit Interesse verfolgten.
Im Anschluss an die Übung kam auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz – bei einer gemütlichen Kartenrunde wurde der Abend gemeinsam ausgeklungen. Ein schönes Beispiel für gelebte Kameradschaft vom jüngsten bis zum ältesten Mitglied.
Bilder: OLM Dominik Kinzer, OLM d. V. Stefan Bauer
Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 09. März 2026, begann unsere Übung mit einem besonderen Ereignis. Nach einer kurzen Ansprache von HBI Harald Sorger wurden den Jugendlichen ihre Wissenstestabzeichen sowie die neuen Dienstgrade überreicht. Die gesamte Mannschaft gratuliert herzlich zu dieser tollen Leistung.
Im Anschluss übernahm OLM Dominik Kinzer die Mannschaft für die Übung. Das Thema lautete „Absichern einer Einsatzstelle sowie Betriebsmittelaustritt“.
Am Vorplatz des Rüsthauses wurde dazu der LKW-A positioniert und eine angenommene Einsatzstelle abgesichert. Aufgrund der Dunkelheit wurde der Bereich zusätzlich ausgeleuchtet.
Im weiteren Verlauf wurde ein Betriebsmittelaustritt simuliert. Ein mit Wasser gefüllter Kanister stellte dabei eine auslaufende Flüssigkeit dar, welche in einen Kanal zu rinnen drohte. Zunächst wurde mittels Bindemittel ein Damm errichtet, um den Fluss der Flüssigkeit zu stoppen. Anschließend wurde ein Kanaldichtkissen gesetzt, um den Kanal abzudichten und ein weiteres Eindringen der Flüssigkeit zu verhindern.
Zum Abschluss wurden nochmals verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung von Einsatzstellen gemeinsam besprochen und wiederholt.
Ein großes Dankeschön an OLM Dominik Kinzer für die Vorbereitung und Durchführung dieser lehrreichen Übung.
Bilder: OLM Dominik Kinzer, HBI Harald Sorger
Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 2. März 2026, fand eine Forstübung unter der Leitung von HBM Heinrich Bauer statt. Parallel dazu bereiteten sich die Teilnehmenden der SAN-Leistungsprüfung auf den anstehenden Bewerb vor.
Während die eine Gruppe die einzelnen Stationen der SAN-Leistungsprüfung durchging, übte die andere Gruppe den sachgerechten Umgang mit der Motorsäge sowie Schnitt- und Sicherheitstechniken.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Motorsäge und zugehörigen Sicherheitseinrichtungen hatten mehrere Kameradinnen und Kameraden die Gelegenheit, praktische Erfahrungen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen zu sammeln und die Fertigkeiten zu festigen.
An beiden Übungen nahmen insgesamt 15 Mitglieder der Feuerwehr Maria Lankowitz teil.
Ein besonderer Dank gilt den Übungsverantwortlichen für die Vorbereitung und Durchführung der Übungen.
Bild: OLM Dominik Kinzer
Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Am Montag, dem 16. Februar 2026 fand das zweite Webinar des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung mit dem Thema "Akkus und Stromspeicheranlagen" statt.
Ein großer Anteil der Brände in Österreich sind auf elektrische Energie wie z.B. defekte Kabel, Elektrogeräte oder Überlastung von Leitungen zurückzuführen. Besonders mit dem steigenden Einsatz von Akkus in den Haushalten erhöht sich natürlich auch die Gefahr von Bränden durch diese. Bei den Akkus liegt das Problem meist beim Laden durch falsche oder beschädigte Ladegeräte. Verformte Akkus oder Akkus welche beim Laden heiß werden sollten getauscht und nicht mehr verwendet werden.
Mit den vorangetriebenen erneuerbaren Energien und deren Stromspeicheranlagen kommt auf die Feuerwehren eine große Herausforderung beim Löschen einer in Brand geratenen Anlage zu. Im Rahmen des Webinars wird auch darauf eingegangen, dass durch professionelle Firmen installierte PV-Anlagen oder Stromspeicheranlagen keine große Gefahr darstellen, sondern dass es jene sind, welche selbst installiert werden (wie z.B. Balkonkraftwerke etc.).
Unser Dank gilt dem Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung für das professionelle und informative Webinar, zu einem Thema was für uns zu einer immer größer werdenden Herausforderung wird.
Bild: OBI Daniel Gspurning
Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Am Montag, dem 02. Februar 2026, stand der Atemschutzeinsatz am Übungsplan. Unser Atemschutzbeauftragter HLM d.F. Martin Kranzelbinder bereitete dazu die Themen Rauchvorhang und Türöffnung im Atemschutzeinsatz vor und führte die Übung durch.
Zu Beginn wurde der im letzten Jahr neu angeschaffte Rauchvorhang vorgestellt. Dabei wurde kurz auf dessen Zweck eingegangen: Der Rauchvorhang dient dazu, bei einer Türöffnung die Rauchausbreitung in angrenzende Bereiche deutlich zu reduzieren und somit Flucht- und Angriffswege raucharm zu halten.
Im Anschluss ging es direkt in die Praxis. Unser Lager wurde mithilfe einer Nebelmaschine stark verraucht. Zuerst wurde die Tür ohne Rauchvorhang geöffnet, sodass alle beobachten konnten, wie viel Rauch ungehindert austrat. Danach erfolgte die Türöffnung mit montiertem Rauchvorhang – der Unterschied war klar erkennbar, da deutlich weniger Rauch nach außen drang. Anschließend hatten alle die Möglichkeit, den Rauchvorhang selbst zu montieren und wieder abzubauen.
Im zweiten Teil der Übung wurde die richtige Türöffnung zum Brandraum behandelt. Dabei wurden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Umsetzung an unserer Übungstüre durchgenommen. Besonderes Augenmerk lag auf dem taktisch richtigen Vorgehen und der Eigensicherung im Atemschutzeinsatz.
Ein herzlicher Dank gilt unserem Atemschutzbeauftragten für die professionelle Vorbereitung und die Durchführung dieser lehrreichen Übung.
Bilder und Bericht: OLM Dominik Kinzer
Am Montag, dem 12. Jänner 2026, fand eine Übung zum Thema Leitern statt. Die Übung wurde von HLM Peter Jandl organisiert und geleitet und hatte zum Ziel, den sicheren und korrekten Umgang mit den bei uns vorhandenen Leitern zu festigen und zu vertiefen.
Zu Beginn wurden im theoretischen Teil alle Leitern vorgestellt, die auf unseren Fahrzeugen mitgeführt werden. Behandelt wurden dabei die Steckleiter vom TLF-A, die Schiebeleiter vom KLF-A sowie die Teleskopleiter vom LKW-A. Dabei ging HLM Peter Jandl detailliert auf den Aufbau, die Einsatzmöglichkeiten sowie auf die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Leitertypen ein. Auch die richtigen Einsatzgebiete und sicherheitsrelevante Aspekte wurden ausführlich erklärt.
Im Anschluss an die Theorie folgte der praktische Teil, bei dem unsere Kameradinnen und Kameraden selbst aktiv wurden. Gemeinsam wurden die unterschiedlichen Leitern korrekt in Stellung gebracht und angeleitert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der richtigen Vorbereitung, dem sicheren Stand der Leiter sowie der korrekten Sicherung. Zusätzlich wurde bewusst gezeigt, welche Fehler häufig gemacht werden und wie man es nicht machen sollte, um mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und künftig zu vermeiden.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Übung war das richtige Hinauf- und Hinabsteigen auf den Leitern. Dabei wurden der sichere Griff sowie das richtige Verhalten in unterschiedlichen Situationen geübt. Durch die praxisnahe Durchführung konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt und das vorhandene Wissen weiter gefestigt werden.
Ein großer Dank gilt HLM Peter Jandl für die Vorbereitung und die professionelle Durchführung dieser ausführlichen und praxisnahen Übung.
Bilder: OLM d. F. Sabrina Gratz
Bericht: OLM Dominik Kinzer
Beim Veranstaltungsbereich an der Tennishalleam Pibersteinersee konnte Bereichswasserdienstbeauftragter ABI d. F. Ewald Schober zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen befanden sich Bereichsfeuerwehrkommandant LBDS Christian Leitgeb, Bürgermeister Mag. Helmut Linhart, René Stangl (Vizebürgermeister von Stallhofen) sowie Stadtpfarrer Mag. Martin Trummler. Neben zahlreichen Feuerwehrangehörigen nahmen auch Abordnungen aus den Bereichen Deutschlandsberg und Graz-Umgebung sowie viele Besucherinnen und Besucher aus der Bevölkerung teil. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Marktmusik Stallhofen.
In seinen Worten berichtete ABI d. F. Schober, dass der Tauchstaffel aktuell 11 Einsatztaucher angehören und im laufenden Jahr zwei neue Unterwasserscooter in Dienst gestellt werden konnten. Ein besonderer Dank galt der Familie Kolleger aus Stallhofen, die bereits seit 40 Jahren den Christbaum für diesen Anlass zur Verfügung stellt, sowie allen Helferinnen und Helfern.
Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Stallhofen und Maria Lankowitz.
Bürgermeister Mag. Linhart sprach den Tauchern seinen Respekt für den Einsatz bei winterlichen Temperaturen aus und dankte allen Feuerwehrangehörigen sowie deren Familien. Auch LBDS Leitgeb würdigte die hervorragende bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Wasserdienst und dankte den Verantwortungsträgern des Pibersteinersees der vergangenen Jahrzehnte.
Nach der Segnung des Christbaumes durch Stadtpfarrer Mag. Trummler wurde dieser mit dem Jetboot der FF Stallhofen über den See gefahren und anschließend von vier Tauchern der Bereiche Voitsberg, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg im See versenkt.
Von unserer Feuerwehr nahmen zwei Einsatztaucher der Feuerwehr Maria Lankowitz an diesem besonderen Tauchgang teil.
Auch der Wasserdienst unserer Feuerwehr wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.
Bilder: BFVVO/ABI d.V. Hendrik Wolf, FF Maria Lankowitz/OFF Sarah Hausegger
Bericht: BFVVO/ABI d.V. Hendrik Wolf, FF Maria Lankowitz/OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Samstag, dem 08. November 2025, fand in Eggersdorf bei Graz die Atemschutzleistungsprüfung in Bronze und Silber der Bereiche Voitsberg und Graz-Umgebung statt. Auch wir, die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz, stellten einen Trupp und nahmen erfolgreich an der Leistungsprüfung in Bronze teil.
Die Atemschutzleistungsprüfung dient der Vertiefung und Überprüfung der Kenntnisse sowie der praktischen Fertigkeiten im Atemschutzeinsatz. Insgesamt sind fünf Stationen zu absolvieren: In der ersten Station müssen theoretische Fragen rund um das Thema Atemschutz beantwortet werden. Die zweite Station beinhaltet das richtige und sichere Anlegen der Atemschutzgeräte. Bei der dritten Station steht eine Menschenrettung mit Leinensicherung auf dem Programm, während bei der vierten Station ein Innenangriff mit HD-Strahlrohr durchgeführt wird. In der fünften und letzten Station erfolgt schließlich die Kontrolle und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft sowie das Ausfüllen des Tätigkeitsberichts.
Unser Atemschutztrupp – bestehend aus Gruppenkommandantin OFF Sarah Hausegger, ASTF OLM d.V. Dominik Kinzer, ASTM 1 FM Gaston Hiebl und ASTM 2 OFM Daniel Brunnegger – meisterte alle Stationen fehlerfrei und konnte am Ende stolz die Abzeichen in Bronze entgegennehmen. Die Übergabe erfolgte durch LBDS Christian Leitgeb, LFR Gernot Rieger und HBI d.F. Bernhard Weixler.
Das wochenlange Training hat sich ausgezahlt! Ein herzliches Dankeschön gilt OBI Daniel Gspurning, der die Trainings leitete und den Trupp optimal vorbereitete, OFM Manuel Mitterhumer, der bei den Übungen tatkräftig unterstützte, sowie unserem Atemschutzbeauftragten HLM d.F. Martin Kranzelbinder für seine wertvollen Tipps. Er war selbst auch als Bewerter beim Bewerb vor Ort. Ein weiterer Dank geht an HBI d.F. Bernhard Weixler, der bei einem Training teilnahm und hilfreiche Verbesserungsvorschläge einbrachte.
Mit großem Einsatz, Teamgeist und viel Engagement bewies unser Trupp, dass sich konsequentes Training und gute Zusammenarbeit bezahlt machen. Wir gratulieren herzlich zum bestandenen Bewerb und zur verdienten Atemschutzleistungsprüfung in Bronze!
Bilder: OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 3. November 2025, stand eine umfangreiche Schulung zu den Themen Rollcontainer und
Rauchvorhang am Übungsplan.
In drei Gruppen durchliefen unsere Kameradinnen und Kameraden die verschiedenen Stationen, um praxisnah mit den Geräten zu arbeiten und ihr Wissen zu vertiefen.
Station 1 – Rauchvorhang
Die erste Station widmete sich dem neuen Rauchvorhang, der erst vor Kurzem angeschafft wurde.
Unter der Leitung von OBI Daniel Gspurning erhielten die Teilnehmer zunächst eine ausführliche theoretische Einführung, bevor sie selbst Hand anlegen und den Rauchvorhang praktisch
einsetzen konnten.
Der Rauchvorhang ist ein wichtiges Hilfsmittel, um bei Brandeinsätzen die Rauchausbreitung in Gebäuden zu verhindern und so Fluchtwege rauchfrei zu halten.
Station 2 – Rollcontainer & Ladungssicherung
Die zweite Station wurde von OBM Andreas Schübel betreut.
Hier stand der richtige Umgang mit unseren Rollcontainern, das sichere Beladen des LKWs sowie die korrekte Ladungssicherung im Mittelpunkt.
Auch die Bedienung der Ladebordwand wurde geübt, um einen sicheren und effizienten Einsatzablauf zu gewährleisten.
Station 3 – Neuer Rollcontainer „Versorgung“
An der dritten Station stellte OLM d.V. Dominik Kinzer den neu angeschafften Rollcontainer
„Versorgung“ vor.
Dieser wurde speziell für KHD-Einsätze und länger andauernde Einsätze konzipiert.
Der Container ist mit Trinkwasser, Kaffeemaschine, Teekocher, Geschirr, Stromkabel, Tisch und Mistkübelhalterung, uvm. ausgestattet.
Außerdem befinden sich leere Kisten an Bord, um den Container je nach Einsatzbedarf flexibel mit Ersatzkleidung oder Verpflegung bestücken zu können.
Ein herzlicher Dank gilt den Ausbildnern OBI Daniel Gspurning, OBM Andreas Schübel und OLM d.V. Dominik Kinzer für die Vorbereitung und Durchführung der Stationen – sowie allen Kameradinnen und Kameraden für ihre engagierte Teilnahme!
Bilder: OBM Andreas Schübel
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 20. Oktober 2025, stand der Bauhof der Gemeinde Maria Lankowitz im Mittelpunkt einer Feuerwehrübung.
Unter dem Übungseinsatzbefehl „Rauchentwicklung beim Bauhof, unklar ob Personen vermisst sind“ wurden die Feuerwehren Maria Lankowitz und Kemetberg kurz nach 18:00
Uhr alarmiert.
Nach dem Eintreffen am Einsatzort begann sofort die Lageerkundung. Der Übungseinsatzleiter stellte fest, dass der Bereich der Werkstatt stark verraucht war. Umgehend rüstete sich ein Atemschutztrupp aus und begab sich mit einer Löschleitung in das Gebäude, um nach vermissten Personen zu suchen.
Währenddessen wurde ein Außenangriff vorbereitet und die Umgebung abgesichert. Kurz darauf wurde bekannt, dass drei Personen vermisst werden.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Kemetberg ging ein zweiter Trupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor.
Gemeinsam gelang es den Trupps, alle vermissten Personen rasch zu lokalisieren und ins Freie zu bringen.
Während der laufenden Rettungsmaßnahmen ereignete sich ein weiterer Übungszwischenfall: Eine Person wurde bei einem Container eingeklemmt. Durch den Einsatz von Hebekissen konnte der Container angehoben und die Person erfolgreich befreit werden.
Nach Abschluss der Übung fand am Gelände eine Schlussbesprechung statt. Unter den Gästen befanden sich Bürgermeister Kurt Riemer, Vizebürgermeister Bernd Mara, mehrere Gemeinderäte, Gemeindemitarbeiter sowie Bauhofleiter Franz Zarfl mit seinem Team.
Übungsleiter OLM d.V. Dominik Kinzer bedankte sich herzlich bei der Gemeinde und dem Bauhof für die Bereitstellung des Übungsobjekts sowie bei allen Beteiligten für den
reibungslosen Ablauf.
Bürgermeister Kurt Riemer bedankte sich im Rahmen der Übungsnachbesprechung bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren stetigen Einsatz und ihre Einsatzbereitschaft im Dienste der Bevölkerung.
Im Anschluss lud die Gemeinde zu einem kameradschaftlichen Beisammensein am Sportplatz ein. Ein besonderer Dank gilt dem Bauhof und dem Sportplatz für die ausgezeichnete Verpflegung mit Essen, Getränken und frisch gebratenen Kastanien – sowie unserem Übungsleiter für die hervorragende Vorbereitung der Übung.
Bilder und Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 13. Oktober 2025, stand eine technische Übung auf dem Programm. Nach einer kurzen theoretischen Besprechung im Rüsthaus wurde der Übungseinsatzbefehl durch den Übungsleiter OBM Andreas Schübel über Funk durchgegeben.
Übungseinsatzbefehl:
„Verkehrsunfall im Bereich Rückhaltebecken – Fahrzeug im Bach, mehrere verletzte Personen im Fahrzeug.“
Nach dem Eintreffen am Übungsort verschaffte sich der Einsatzleiter zunächst einen Überblick über die Lage. Ein Sanitäter blieb bei den verletzten Personen, um eine erste Betreuung sicherzustellen. Da sich alle Fahrzeugtüren öffnen ließen, konnten die beiden Personen auf dem Fahrer- und Beifahrersitz rasch und schonend aus dem Fahrzeug befreit werden.
Eine weitere verletzte Person auf der Rücksitzbank wurde anschließend mittels Spineboard gerettet und sicher aus dem Fahrzeug gebracht.
Nachdem alle Personen befreit waren, berieten sich der Einsatzleiter und die Gruppenkommandanten über die Vorgehensweise zur Fahrzeugbergung. Da der PKW nicht aufgesessen war, konnte er mit Hilfe der Seilwinde des KLF-A schonend aus dem Bachbett gezogen werden.
Nach Abschluss aller Arbeiten wurden die eingesetzten Geräte wieder versorgt, und die Kameradinnen und Kameraden rückten ins Rüsthaus ein. Dort fand eine kurze Übungsnachbesprechung statt, in der die Vorgehensweise reflektiert und besprochen wurde.
Ein herzliches Danke an OBM Andreas Schübel für die Vorbereitung und Durchführung dieser lehrreichen und praxisnahen Übung!
Bilder: OBM Andreas Schübel
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Freitag, dem 3. Oktober 2025, fand beim Rüsthaus Piber die Branddienstleistungsprüfung der Feuerwehren Graden, Köflach, Maria Lankowitz und Piber in den Stufen Bronze, Silber und Gold statt.
Über 40 Kameradinnen und Kameraden stellten sich dieser praxisnahen Leistungsüberprüfung des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark, bei der das Zusammenwirken der
Einsatzkräfte und die sichere Durchführung eines Löschangriffs im Vordergrund stehen.
Unter der Leitung von Hauptbewerter BR d.F. Johann Bretterklieber sowie den Bewertern ABI Christian Reinisch, HBI Andreas Sorger, OBI Johann Bernsteiner und OBM Andreas Schübel absolvierten alle neun Gruppen ihre Prüfungen mit hoher Präzision und großem Engagement.
Zahlreiche Ehrengäste – darunter LBDS Christian Leitgeb, ABI Markus Murgg, Bürgermeister Helmut Lienhart, Vizebürgermeister Heimo Ortner und Bürgermeister
Kurt Riemer – überzeugten sich persönlich vom hohen Ausbildungsstand der teilnehmenden Wehren.
Auch die Feuerwehr Maria Lankowitz war mit mehreren Kameradinnen und Kameraden erfolgreich vertreten:
Gruppe Maria Lankowitz – Stufe Silber
Zudem trat LM Gerald Waldner mit der Feuerwehr Piber in der Stufe Gold an und konnte auch hier das Abzeichen erfolgreich erreichen.
Nach Abschluss der Durchgänge fand im Rüsthaus Piber die gemeinsame Feier mit Übergabe der Abzeichen und Urkunden durch die Ehrengäste statt.
Zum Ausklang lud die Feuerwehr Piber zu einem kameradschaftlichen Beisammensein – ein schöner Abschluss einer erfolgreichen Leistungsprüfung.
Ein besonderer Dank gilt den beiden Bürgermeistern, die das Essen und die Getränke sponserten.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihren Einsatz, ihre Disziplin und die hervorragende Vorbereitung!
Die gesamte Mannschaft der Feuerwehr Maria Lankowitz gratuliert herzlich zu den bestandenen Leistungsprüfungen!
Link zum Bericht vom Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg
Bilder und Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am 6. September 2025 fand auf Initiative des Scuba-Team Kärnten am Längsee eine groß angelegte Veranstaltung statt, die ganz im Zeichen der Einsatztaucherinnen und Einsatztaucher stand. Zahlreiche Einsatzorganisationen aus mehreren Bundesländern präsentierten dabei eindrucksvolle Schauübungen und ermöglichten den Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die vielseitige Arbeit unter Wasser.
Rund 110 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Feuerwehr, Wasserrettung, Rotem Kreuz, Berufstauchverbänden und befreundeten Organisationen nahmen teil. Von der Tauchstaffel IV des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark waren Staffelkommandant ABI d. F. Ewald Schober gemeinsam mit sechs Einsatztaucher im Einsatz. Einige der Kameraden reisten bereits am Freitag an, um die Übung vorzubereiten. Der Abend stand im Zeichen der Kameradschaft: Bei einer gemeinsamen Grillerei wurde der Tag gemütlich abgeschlossen – ein besonderer Dank gilt hier unseren Einsatztauchern OBI Daniel Gspurning und OLM d.V. Dominik Kinzer für die perfekte Organisation der Verpflegung.
Schauübungen am Längsee
Im Mittelpunkt standen vier Szenarien, die die hohe fachliche Kompetenz und das perfekte Zusammenspiel der beteiligten Einsatzkräfte unter Beweis stellten:
Die Schauübungen machten insgesamt deutlich, wie wichtig organisationsübergreifende Zusammenarbeit und eingespielte Abläufe im Ernstfall sind – sowohl unter als auch über Wasser.
Die Einsatztaucher der Feuerwehr Maria Lankowitz bedanken sich herzlich beim Scuba-Team Kärnten für die Einladung und die hervorragende Organisation. Wir freuen uns, auch bei zukünftigen Veranstaltungen wieder dabei sein zu dürfen.
Link zum Bericht vom ORF Kärnten
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, ABI d.F. Ewald Schober, Scuba Team Kärnten
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Samstag, den 06.09.2025 fand im Abschnitt 1 die jährliche Abschnittsübung in Kemetberg statt. Übungsannahme: Brand eines Wirtschaftsgebäudes.
Um die eingesetzten Kräfte mit Wasser zu versorgen war die Hauptaufgabe der Feuerwehr Maria Lankowitz gemeinsam mit den Feuerwehren Köflach und Salla einen Wasserbezug aus einem Bach über eine weite Wegstrecke aufzubauen. Bereits nach etwa 20 Minuten konnte Wasser marsch gegeben werden.
Die Bereichsalarm- und Warnzentrale „Florian Voitsberg“ wurde unter der Leitung von BI Daniel Sebati während der Übung hochgefahren und konnte in dieser Zeit die Tätigkeiten koordinieren.
Die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz nahm mit dem KLF-A und 8 Personen an der Übung teil.
Unter der Einsatzleitung von HBI Franz Schwarzenbacher (FF Kemetberg) nahmen weiters an der Übung teil:
Um ca. 18:30 Uhr war die Übung für die Feuerwehr Maria Lankowitz beendet und es konnte die Einsatzbereitschaft bei Florian Voitsberg gemeldet werden.
HBI Schwarzenbacher konnte in seiner Schlusskundgebung die Bürgermeister der Marktgemeinde Maria Lankowitz, Hrn. Kurt Riemer und der Stadtgemeinde Köflach, Hrn. Mag. Helmut Linhart begrüßen. Seitens des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg war Brandrat Josef Pirstinger vor Ort, ebenfalls nahm Abschnittsbrandinspektor Markus Murgg an der Übung teil.
Bilder: LM Gerald Waldner, OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d. V. Stefan Bauer
Am Montag, dem 11. August 2025, fand auf dem Gelände der Blümel Umweltservice GmbH eine groß angelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Köflach und Maria Lankowitz statt.
Vorbereitet wurde die Übung von OBM Andreas Schübel und FM Gaston Hiebl, beide von der Feuerwehr Maria Lankowitz – Hiebl ist zudem Mitarbeiter der Firma Blümel – in enger Abstimmung mit ABI Markus Murgg von der Feuerwehr Köflach. Die realitätsnahe Gestaltung des Übungsgeländes war nur durch die Unterstützung der Firma Blümel möglich, die verschiedene Bereiche ihres Betriebsgeländes und mehrere Fahrzeuge zur Verfügung stellte.
Kurz nach 18 Uhr ertönte der Alarm für beide Feuerwehren. Das Einsatzstichwort lautete „Menschenrettung am Gelände der Firma Blümel“. Schon wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte am Übungsort ein. Die Lage war herausfordernd: Eine Person war unter einem schweren Container eingeklemmt und musste mithilfe von Hebekissen vorsichtig befreit werden, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Gleichzeitig befand sich eine weitere Person nach einem Verkehrsunfall in einem PKW und war dort eingeklemmt. Hier war der Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät erforderlich. Dank der eingespielten Zusammenarbeit der beiden Wehren konnten beide Personen rasch und sicher gerettet werden.
Doch damit war die Übung noch nicht zu Ende. Während die Arbeiten an der Menschenrettung noch in vollem Gange waren, ertönte plötzlich ein lauter Knall – ein weiteres Fahrzeug am Gelände begann zu brennen. Sofort wurden zwei Atemschutztrupps aus beiden Feuerwehren gebildet, die jeweils mit einer Löschleitung von den Tanklöschfahrzeugen vorgingen. Innerhalb kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle, und eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden.
Nach rund eineinhalb Stunden war die Übung beendet. In einer kurzen Nachbesprechung direkt am Gelände wurden die einzelnen Einsatzabschnitte besprochen, Verbesserungspotenziale aufgezeigt und die positive, reibungslose Zusammenarbeit hervorgehoben. Die Kameradschaft kam ebenfalls nicht zu kurz: Im Anschluss lud die Feuerwehr Köflach alle Beteiligten ins Rüsthaus ein, wo eine stärkende Jause und kühle Getränke bereitstanden.
Zum Abschluss möchten wir unseren herzlichsten Dank an die Firma Blümel Umweltservice GmbH aussprechen. Durch die großzügige Bereitstellung des Übungsgeländes, der zur Verfügung gestellten Fahrzeuge sowie die gespendeten Getränke wurde diese Übung überhaupt erst in dieser Form möglich. Solch eine Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit und trägt maßgeblich dazu bei, dass wir unsere Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen ausbilden können – damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, OBM Andreas Schübel
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Sonntag, dem 27. Juli 2025, reisten der Bereichswasserdienstbeauftragte des Bereiches Voitsberg, ABI d. F. Ewald Schober, gemeinsam mit drei Einsatztauchern der Freiwilligen Feuerwehr Maria Lankowitz nach Oberösterreich an den Traunsee. Ziel war die Übernahme der neuen Unterwasser-Such- und Transportgeräte, sogenannte „Unterwasserscooter“, bei der Firma Clemenzo.
Auch drei Einsatztaucher des Bereichsfeuerwehrverbandes Deutschlandsberg nahmen an diesem Termin teil, um ihre neuen Geräte entgegenzunehmen.
Trotz regnerischer Wetterverhältnisse wurde den Teilnehmern eine umfassende theoretische Einschulung durch den Firmeneigentümer, Herrn Clemens Schützenhofer, geboten. Dabei wurden sowohl Wartung und Pflege als auch die Handhabung der Geräte unter Wasser ausführlich erläutert.
Im Anschluss folgte – ungeachtet des anhaltenden Regens – ein gemeinsamer Tauchgang im Traunsee, bei dem die neuen Geräte unter praxisnahen Bedingungen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet wurden.
Mit dieser Investition in moderne Technik wird die Einsatzbereitschaft und Effizienz des Wasserdienstes im Bereich Voitsberg weiter gestärkt. Die neuen Unterwasserscooter ermöglichen künftig ein schnelleres und gezielteres Vorgehen bei Such- und Bergeeinsätzen unter Wasser.
Bilder: BFVVO/Wasserdienst
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Freitag, dem 18. Juli 2025, fand in Södingberg eine Übung der Sondereinheit Waldbrandzug des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg unter der Leitung von ABI Bernhard Haller statt. Ziel dieser Spezialformation ist der effektive und koordinierte Einsatz bei Vegetationsbränden in schwer zugänglichem Gelände. Unsere Feuerwehr war mit dem KLF-A und Mannschaft Teil dieser Übung.
Übungsannahme war ein sich seit den frühen Morgenstunden ausbreitender Waldbrand im Gebiet von Södingberg. Die Sondereinheit wurde alarmiert und traf um 17:00 Uhr im Bereitstellungsraum beim Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Södingberg ein.
Nach einer kurzen Lageeinweisung durch Zugskommandant ABI Bernhard Haller, welcher den Einsatzkräften die genauen Koordinaten der Einsatzstelle mitteilte, setzte sich der Konvoi der geländegängigen Berglandlöschfahrzeuge (BLF) in Bewegung. Nur wenige Minuten später erreichten die Fahrzeuge das Übungsgebiet.
Die eingesetzten Fahrzeuge sind speziell für Einsätze in schwer zugänglichem Terrain ausgelegt und verfügen über kompakte Pumpen sowie Wassertanks. Dadurch ist ein autarker Löschbetrieb möglich, insbesondere zur Bekämpfung von Glutnestern und für Nachlöscharbeiten. Mit Löschrucksäcken und D-Löschleitungen wurde gezielt gegen die angenommenen Brandherde vorgegangen.
Auch der Vizebürgermeister der Gemeinde Geistthal-Södingberg, Thomas Reinprecht, überzeugte sich persönlich von der Leistungsfähigkeit der Einheit und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz – mit dem Wunsch, stets gesund von allen Einsätzen zurückzukehren. Auch KHD-Kommandant ABI Roman Feiertag sowie ABI Thomas Wach lobten die Professionalität und das Engagement aller eingesetzten Kräfte.
Zum Abschluss der gelungenen Übung lud die Feuerwehr Södingberg alle zu einer kleinen Stärkung ins Rüsthaus ein – eine wertvolle Gelegenheit für Erfahrungsaustausch und kameradschaftliches Miteinander.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit und freuen uns, mit unserem KLF-A und Mannschaft ein aktiver Teil dieser wichtigen Einheit zu sein.
Bilder und Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Angesichts der zahlreichen Wald- und Vegetationsbrände in den vergangenen Wochen führte die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz am Montag, dem 14. Juli 2025, eine Übung zur Waldbrandbekämpfung durch. Ziel dieser praxisnahen Ausbildung war es, die Wasserförderung über lange Strecken zu trainieren – mit besonderem Fokus auf das Setzen von Pumpen und die Anwendung der Relais-Schaltung.
Mit Hilfe der Tragkraftspritze (TS) wurde Wasser angesaugt und über mehrere hundert Meter bis zum simulierten Brandherd gefördert. Die Relais-Schaltung ermöglichte dabei eine durchgängige und leistungsstarke Wasserversorgung. Gerade in waldreichen Gebieten ohne Hydranten ist der sichere Umgang mit dieser Technik entscheidend für eine erfolgreiche Brandbekämpfung.
Zusätzlich wurde das taktische Vorgehen beim Waldbrand mit D-Strahlrohren durchgegangen und praktisch geübt. Dabei lag der Fokus auf der richtigen Handhabung, dem effektiven Löschangriff und dem Schutz von Rückzugswegen – alles essenzielle Elemente für den sicheren und effizienten Einsatz im Gelände.
Ein besonderer Dank gilt OBM Andreas Schübel und OLM Daniel Rieger für die professionelle Vorbereitung und Durchführung dieser wichtigen Übung.
Bilder und Bericht: LM d. V. Daniel Haushofer
Von Freitag, 11. Juli bis Samstag, 12. Juli 2025 fand eine umfassende Übung der Wasserdienststaffel IV – bestehend aus Einheiten der Bereiche Voitsberg, Deutschlandsberg und Graz-Umgebung – am Pibersteinersee statt.
Trotz wechselhafter Wetterverhältnisse startete die Übung wie geplant. Die Anreise der Teilnehmer erfolgte am Freitagnachmittag. Mithilfe des Teleladers der Feuerwehr Piber wurden die Boote sicher ins Wasser geslippt, bevor die Bootsmannschaften ihre ersten Fahrmanöver absolvierten.
Das ursprünglich vorgesehene Zeltlager musste wetterbedingt abgesagt werden. Als alternative Unterkunft stellte die Feuerwehr Maria Lankowitz ihr Rüsthaus zur Verfügung – herzlichen Dank dafür!
Um 17:00 Uhr wurde die Übung offiziell eröffnet. ABI d. F. Ewald Schober, Staffelkommandant der Wasserdienststaffel IV und Bereichswasserdienstbeauftragter für den Bereich Voitsberg, begrüßte alle Teilnehmer sowie zahlreiche Ehrengäste: LBDS Christian Leitgeb, BR Josef Pirstinger, ABI Markus Murgg, HBI Rupert Preglau, OBI Johann Bernsteiner, OBI Daniel Gspurning, BI d. F. Peter Kern (Bereichswasserdienstbeauftragter Graz-Umgebung), Bgm. Mag. Helmut Lienhart (Köflach), Vize-Bgm. Rene Stangl (Stallhofen) und Gemeinderat Martin Eisel (Stallhofen).
ABI d. F. Schober bedankte sich im Rahmen seiner Ansprache besonders bei der Stadtgemeinde Köflach für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes.
Start mit „Checkdive“
Im Anschluss an die Eröffnung begann die praktische Ausbildung mit einem sogenannten „Checkdive“. Dabei konnten sich alle Taucher mit den spezifischen Gegebenheiten des Pibersteinersees vertraut machen: Während die Wassertemperatur an der Oberfläche angenehme 24 °C betrug, fiel sie in wenigen Metern Tiefe rasch ab – auf nur 6 °C ab ca. 10 Meter. Auch die Sichtverhältnisse unter Wasser waren stark eingeschränkt.
Parallel zum Tauchbetrieb stellten die Bootsführer den Sicherungsdienst für die Taucher und übten das korrekte Anlegen.
Das Abendessen wurde im Rüsthaus Maria Lankowitz eingenommen – die Feuerwehr Stallhofen sorgte mit einem Grillabend für das leibliche Wohl aller Beteiligten. Nach kameradschaftlichen Gesprächen ging es zur Nachtruhe.
Intensives Übungsprogramm am Samstag
Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde die Übung am Samstag fortgesetzt. Auf dem Programm standen zwei anspruchsvolle Tauchübungen:
Die Schleppstangensuche mit Unterwasserkommunikation: Eine Schleppstange wurde von einem Boot gezogen. Bis zu sechs Taucher suchten daran befestigt den Seegrund ab. Die beiden äußeren Taucher trugen Vollgesichtsmasken mit Kommunikationssystemen, um mit dem Boot und untereinander kommunizieren zu können. Diese Übung stellte auch hohe Anforderungen an die Präzision der Bootsmannschaft.
Die Linearsuche vom Ufer aus: Dabei kommt ein Unterwasser-Such- und Transportgerät (Scooter) zum Einsatz, mit dem ein Taucher eine Suchleine auslegt. Diese Leine wird an Land von einem Leinenmann gehalten, der mittels definierter Leinenzeichen den Suchbereich vom Ufer aus begrenzt und das Umdrehen der Taucher koordiniert. Entlang dieser Leine reihen sich die weiteren Taucher in Sichtweite an, um systematisch den Gewässergrund abzusuchen.
Währenddessen führten zwei Boote Sicherungsaufgaben durch – eines davon war speziell bei der Schleppstangensuche im Einsatz, das andere übernahm allgemeine Absicherungsaufgaben für die Taucher. Ein weiteres Boot diente zur Unterstützung der Linearsuche. Die Bootsbesatzungen nutzten die Gelegenheit auch zur Auffrischung der Knotenkunde.
Am Samstag durften wir außerdem ABI Bernhard Haller begrüßen, der sich persönlich ein Bild von der laufenden Übung machte.
Zum Abschluss der Übungen wurde ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. In einer Nachbesprechung wurden positive Erkenntnisse ebenso wie Optimierungsmöglichkeiten offen angesprochen.
Danach wurde die Ausrüstung zurückgebaut, die Boote mithilfe des Teleladers aus dem Wasser gezogen und die Heimreise angetreten.
Beteiligte Einheiten
Boote: Feuerwehren Gössendorf, Stallhofen, Frohnleiten
Taucher: Feuerwehren Stallhofen, Maria Lankowitz, Krems, Eibiswald, Thondorf, Soboth, Frohnleiten, Unterpremstätten
Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde Köflach, der Feuerwehr Maria Lankowitz für das Quartier, der Feuerwehr Stallhofen für die hervorragende Verpflegung, der Feuerwehr Piber für den technischen Support beim Slippen der Boote sowie der Feuerwehr Bärnbach für das zuverlässige Füllen der Tauchflaschen.
Ein besonderer Dank gilt auch der Firma Jauk & Pinegger Elektrotechnik OG, welche einen Teil der Verpflegung großzügig gesponsert hat.
Die Übung zeigte eindrucksvoll das kameradschaftliche Miteinander innerhalb der Wasserdienststaffel IV – wir freuen uns bereits auf viele weitere gemeinsame Übungen!
Bilder: Wasserdienststaffel IV
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Vom 16. bis 21. Juni 2025 fand in Gößl am Grundlsee das 45. Taucherlager 1 des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark statt. In drei Durchgängen zu jeweils zwei Tagen nahmen über 50 Taucherinnen und Taucher pro Turnus an dieser intensiven und praxisnahen Weiterbildung teil. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautete: „Unterwasser-Transport-Suchgerät (Scooter)“.
Auch der Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg war mit Einsatztauchern der Feuerwehren Maria Lankowitz und Stallhofen, sowie Taucher 1 von Bärnbach stark vertreten. Als Staffelkommandant der Tauchgruppe IV übernahm ABI d. F. Ewald Schober, Bereichswasserdienstbeauftragter des BFV Voitsberg, nicht nur Lehrtätigkeiten, sondern auch die Leitung des ersten Turnus. Erstmalig als Lehrtaucher war BI Patrick Suntinger von der Feuerwehr Maria Lankowitz bei einer Weiterbildung des LFV Steiermark im Einsatz.
Nach einer fundierten theoretischen Einführung sowie einem Gewöhnungstauchgang mit dem neuen Einsatzmittel absolvierten die TeilnehmerInnen mehrere anspruchsvolle Übungen unter Wasser. Dazu zählten unter anderem ein kontrollierter Aufstieg mit dem Scooter von 20 auf 10 Meter sowie eine Linearsuche in Ufernähe.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Wartung und Pflege der neuen Gerätschaften. Neben theoretischen Grundlagen zu Ladezyklen und Akkupflege wurden auch praktische Fertigkeiten wie der Tausch des Propellers vermittelt und eigenständig von den TeilnehmerInnen durchgeführt.
Für die „Taucher 1“ in Ausbildung gab es ein eigens konzipiertes Trainingsprogramm, das sie gezielt auf kommende Lehrgänge vorbereitete. Inhalte waren unter anderem Aufstiegsübungen mit der ALV1 von 10 auf 3 Meter sowie mit der ALV2 von 20 auf 5 Meter, Navigationsübungen mit Kompass und natürlichen Orientierungspunkten sowie die sichere Handhabung des Tauchgeräts.
Auch das Thema Erste Hilfe bei Tauchunfällen wurde umfassend behandelt. Die beiden Tauchärzte des LFV, Dr. Heiko Renner und Dr. Alexander Muster, hielten praxisnahe Einheiten zu Sauerstoffgabe und Neurocheck. Ergänzt wurden diese durch die Einbindung der Druckkammer des LFV in das Rettungskonzept nach Tauchunfällen.
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Grundlsee unter Bürgermeister Franz Steinegger sowie der FF Gößl unter HBI Joachim Mayerl für die großartige Gastfreundschaft und die zuverlässige Versorgung mit Atemluft während der gesamten Woche. Ebenso bedanken wir uns bei den Bootsbesatzungen der Feuerwehren Bruck an der Mur, BTF Sappi, Altaussee und Gößl für ihren Einsatz mit dem Feuerwehr-Rettungsbooten.
Auch an die örtlichen Gaststätten für die hervorragende Verpflegung und an das Team der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark für die umfassende Unterstützung bei der Organisation und Durchführung – insbesondere bei der Bereitstellung der Druckkammer möchten wir uns bedanken.
Die Tauchstaffel des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg, sowie die Einsatztaucher der Feuerwehr Maria Lankowitz, bedanken sich bei allen Mitwirkenden und freuen sich bereits auf das Taucherlager 2026 – sowie auf die Indienststellung der beiden neuen Scooter in unserem Bereich, mit denen wir künftig noch effizienter und sicherer im Einsatz agieren können.
Bilder: OBI Daniel Gspurning, ABI d.F. Ewald Schober
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 16. Juni 2025, stand eine praxisnahe zum Thema Wasserbezug am Programm. Die Übung wurde von unserem Gruppenkommandanten HLM Peter Jandl sorgfältig vorbereitet und fand an einer Saugstelle der Justizanstalt Graz-Karlau, Außenstelle Maria Lankowitz, statt.
Nach einer kurzen theoretischen Einweisung im Rüsthaus rückte die Mannschaft mit dem KLF-A sowie dem LKW-A (beladen mit dem Rollcontainer Tragkraftspritze und Löschangriff) zur Übungsstelle aus.
Eine besondere Herausforderung stellte der aktuell sehr niedrige Wasserstand des Lankowitzerbachs dar – verursacht durch die anhaltende Trockenheit. Doch mit dem Schwimmsauger, etwas Muskeleinsatz und dem Bau eines kleinen Dammes mittels Schaufel und Krampen konnte dennoch problemlos angesaugt werden.
Nach dem Aufbau der Saugleitung wurden eine kurze Zubringerleitung sowie zwei C-Rohre in Stellung gebracht. Die gesamte Wasserversorgung funktionierte reibungslos. Nach dem Übungsende folgte das gemeinsame Zusammenräumen und eine kurze Übungsnachbesprechung vor Ort.
Kaum zurück im Rüsthaus, wurden wir telefonisch zu einem technischen Einsatz alarmiert: Eine rund 15 Meter lange Ölspur im Bereich Niedergößnitz musste rasch gebunden werden. Der LKW-A, beladen mit dem Rollcontainer Öleinsatz, rückte umgehend aus. Unter der Einsatzleitung von HBI Harald Sorger konnte die Verunreinigung nach rund 30 Minuten erfolgreich beseitigt werden.
Ein herzlicher Dank gilt der Justizanstalt Graz-Karlau, Außenstelle Maria Lankowitz, für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes sowie HLM Peter Jandl für die Planung und Durchführung dieser gelungenen Übung!
Bilder: OLM d.V. Dominik Kinzer, OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am 19. Mai 2025 fand eine praktische Übung im Rahmen unseres Übungsplanes statt, zu der unser Hauptbrandmeister Heinrich Bauer eingeladen hatte. Ziel war es, die Einsatzkräfte auf einen realistischen Forstunfall vorzubereiten und die Abläufe bei einer solchen Einsatzlage zu trainieren. Währenddessen nahmen die Taucher und Mitglieder des Wasserdientes des Bereiches Voitsberg an der Abschnittsübung des Abschnittes 2 in Stallhofen teil welche gemeinsam mit den Mitgliedern des MRAS-Teams eine Personenrettung durchführten. - Link zum Bericht auf der Homepage des Bereichsfeuerwehrverbandes Voitsberg.
Das Übungsszenario der Feuerwehr Maria Lankowitz simulierte einen Forstunfall mit einer schwer verletzten Person, die unter Baumstämmen eingeklemmt war. Nach einer Begehung durch den Gruppenkommandanten wurde bestätigt, dass eine Person unter einem Baumstamm eingeklemmt ist – ausgelöst durch einen Unfall mit dem Forstanhänger. Daraufhin wurden umgehend die nächsten Schritte eingeleitet: Die Unfallstelle wurde abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut, um die Sicherheit aller Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Parallel dazu begann der Rettungstrupp mit der Betreuung der verunfallten Person und führte die Menschenrettung durch. Mithilfe einer Motorsäge und des hydraulischen Rettungsgeräts wurden die Baumstämme angehoben, um die Person zu befreien. Mit diesem Vorgehen konnte die Übungssituation erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Anschluss stand die intensive Schulung im Umgang mit der Motorsäge im Mittelpunkt. Der Übungsleiter erläuterte wichtige Sicherheitsaspekte für den Motorsägenführer sowie für das umliegende Team. Dabei wurden die richtigen Schnitttechniken bei verspannten Bäumen besprochen und erklärt, wie man Zug- und Druckseiten beurteilt, um Verletzungen zu vermeiden.
Die Übung wurde zudem mit dem Forstanhänger unter kontrollierten Bedingungen nachgestellt, um realistische Einsatzszenarien zu simulieren. Abschließend tauschten sich alle Teilnehmenden darüber aus, wie Gefahrensituationen richtig eingeschätzt werden können und welche Verhaltensweisen bei Forsteinsätzen besonders zu beachten sind.
An der Übung nahmen zehn Kameradinnen und Kameraden teil. Wir möchten uns herzlich bei HBM Heinrich Bauer für die Organisation und Durchführung dieser Schulung bedanken.
Bilder: FF Maria Lankowitz, BFVVO
Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Von Freitag, 9. Mai, bis Sonntag, 11. Mai 2025 fand am Längsee in Kärnten eine intensive und praxisnahe Taucherweiterbildung der Tauchstaffel 4 statt. Von der Feuerwehr Maria Lankowitz nahmen unsere drei Einsatztaucher OBI Daniel Gspurning, BI Patrick Suntinger und OLM d.V. Dominik Kinzer teil. Ziel dieser Ausbildung war die Vertiefung der Kenntnisse in den Bereichen Personenrettung, Fahrzeugbergung und Arbeiten unter Wasser.
Freitag – Anreise und erster Tauchgang
Nach der Anreise am Freitagnachmittag wurde im Bereich der Tauchbasis des „Scuba Team Kärnten“ die notwendige Infrastruktur errichtet. Zelte wurden aufgebaut, Schlafplätze eingerichtet und die Tauchausrüstung vorbereitet. Bereits in den frühen Abendstunden stand ein erster Tauchgang auf dem Programm: Ein sogenannter Checkdive diente der Orientierung im Gewässer und dem Kennenlernen der örtlichen Gegebenheiten. Der Abend klang in kameradschaftlicher Runde bei einem gemeinsamen Grillen aus.
Samstag – Theorie und praktische Übungen
Am Samstagmorgen wurden die Tauchflaschen im Rüsthaus der Feuerwehr Thalsdorf gefüllt. Dort fand auch der theoretische Teil der Weiterbildung statt, der vom Ersten Österreichischen Berufstauchlehrer Verband (EOBV) unter der Leitung von Ausbildungsleiter-Stellvertreter Stefan Arnesch und seinem Team durchgeführt wurde. Themenschwerpunkte waren die Rettung aus verunfallten Fahrzeugen im Wasser, rechtliche Grundlagen sowie das Arbeiten unter Wasser.
Nach dem theoretischen Teil ging es zurück zum Camp, wo bereits ein stärkendes Mittagessen vorbereitet war. Anschließend wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt: In ca. drei Metern Tiefe war ein realitätsnahes Übungsfahrzeug positioniert. Der erste Tauchgang diente der Rettung verunfallter Personen: Zwei Ausbilder befanden sich im Fahrzeug und mussten durch die Übungsteilnehmer gerettet werden. Zur eigenen Sicherheit hatten sie eine Pressluftflasche mit Atemregler im Fahrzeug, um bis zur Rettung eigenständig atmen zu können.
Im zweiten Tauchgang stand die Fahrzeugbergung mit Hebeballonen auf dem Programm. Obwohl bei Einsätzen mit Fahrzeugen in Gewässern aus hygienischen und sicherheitstechnischen Gründen grundsätzlich mit Vollgesichtsmasken gearbeitet werden sollte, wurde in dieser Übung bewusst auf deren Einsatz verzichtet. Die Hebeballone wurden am Fahrzeug befestigt, mit Luft gefüllt und das Fahrzeug dadurch erfolgreich an die Oberfläche gebracht. Diese Übung vermittelte wertvolle Erkenntnisse über das Verhalten von Fahrzeugen unter Wasser und den gezielten Einsatz von Auftriebshilfen.
Am Samstagabend konnten wir uns über den Besuch hochrangiger Gäste freuen: Der stellvertretende Landesfeuerwehrkommandant von Kärnten, Friedrich Monai, der Bürgermeister der Gemeinde St. Georgen am Längsee, Ehren-Abschnittsbrandinspektor Wolfgang Grilz, sowie der Kommandant der Feuerwehr Thalsdorf, Oberbrandinspektor Michael Regenfelder, statteten der Tauchstaffel einen Besuch ab und zeigten sich beeindruckt von der Ausbildungsqualität.
Sonntag – Helmtauchen als besonderes Highlight
Am Sonntag stand mit dem Helmtauchen ein besonderer Ausbildungspunkt auf dem Programm. Dabei handelt es sich um eine professionelle Form des Arbeitstauchens, bei der der Taucher über ein Druckluft- und Signalkabel mit der Oberfläche verbunden ist. Aufgrund des hohen Eigengewichts von rund 45 kg bewegt sich der Taucher gehend über den Gewässergrund. Diese Ausrüstung wird typischerweise bei Unterwasserarbeiten an Kraftwerken und ähnlichen Einsatzstellen verwendet.
Berufstaucher Daniel Strübl, Inhaber der Firma Professional Diving und Mitglied des EOBV, stellte seine Helmtauchausrüstung zur Verfügung und wies die Teilnehmer fachgerecht ein. Nach einer theoretischen Einführung wurden alle Aufgaben – vom Tauchen mit Helm über die Bedienung als Signalmann bis zur Kommunikation – in zwei Gruppen im Rotationsprinzip praktisch durchgeführt. Jeder Teilnehmer absolvierte einen vollständigen Tauchgang, bei dem auch eine Unterwasserarbeit zu erledigen war: Das Montieren und Demontieren eines Schiebers und eines Blindflansches.
Teilnehmer und Dank
Insgesamt nahmen acht Taucher der Tauchstaffel 4 an der Weiterbildung teil. Unterstützt wurden sie durch die Bereichswasserdienstbeauftragten ABI d.F. Ewald Schober (Bereich Voitsberg) und BI d.F. Peter Kern (Bereich Graz-Umgebung).
Ein besonderer Dank gilt:
Diese drei Ausbildungstage boten nicht nur eine fachlich hochwertige Weiterbildung, sondern stärkten auch den kameradschaftlichen Zusammenhalt der Tauchstaffel – ein wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft und Sicherheit im Wasserdienst.
Bilder: Tauchstaffel 4
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 5. Mai 2025, stand bei der Übung das Thema Tragkraftspritzen im Mittelpunkt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung und Übungsbesprechung im Rüsthaus, machten sich die insgesamt 16 anwesenden Kameradinnen und Kameraden einsatzbereit.
Für die praktische Durchführung teilten sich die Teilnehmer auf zwei Fahrzeuge auf – das KLF-A sowie den LKW-A, welcher für diese Übung mit dem Rollcontainer „TS“ beladen wurde. Als Übungsort diente die Brücke beim Gasthaus Grabenmühle, die ideale Bedingungen für den Aufbau einer Wasserentnahmestelle bot.
Vor Ort wurden zwei Saugleitungen vorbereitet: eine mit einem herkömmlichen Saugkopf und eine zweite mit dem neuen Schwimmsauger, um dessen Handhabung und Effizienz im Einsatz zu testen. Von beiden Pumpen aus wurde je ein Verteiler gesetzt und eine Angriffsleitung gelegt.
Der Fokus der Übung lag auf der richtigen Bedienung und dem sicheren Umgang mit den Tragkraftspritzen. Dabei konnten alle Teilnehmer ihr Wissen auffrischen und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.
Bilder und Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
In diesem Jahr musste die Landesleitzentrale bereits zweimal zum Garni Hotel Herold im Ort Maria Lankowitz wegen eines Brandmeldeanlagenalarms alarmieren. Bei beiden Einsätzen handelte es sich glücklicherweise um Täuschungsalarme, sodass rasch Entwarnung gegeben werden konnte. Der erste Alarm wurde durch Zigarettenrauch und der zweite durch einen defekten Melder ausgelöst.
Um die Sicherheit der Gäste und des Personals zu erhöhen, lud das Garni Hotel Herold unter der Leitung von Geschäftsführerin Danja Herold zu einer Begehung ein, bei der auch die Brandmeldeanlage erklärt wurde. Während dieser Begehung, die von Frau Herold geleitet wurde, konnten wichtige Informationen über die Gefahren eines möglichen Brandes im Hotel vermittelt werden.
Das Hotel bietet insgesamt 25 Zimmer für Übernachtungsgäste an. Im Anschluss an die Begehung wurde die Funktionsweise der Brandmeldeanlage erläutert und der Brandschutzplan überprüft, um sicherzustellen, dass im Falle eines Einsatzes der Brandherd schnell gefunden werden kann. An dieser Übung nahmen 12 Mitglieder der Feuerwehr Maria Lankowitz teil.
Wir danken dem Garni Hotel Herold für die Zusammenarbeit und das Engagement für den Brandschutz!
Bilder: LM d.V. Daniel Haushofer
Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Am Montag, dem 07. April 2025, fand eine spannende und lehrreiche Übung zum Thema „Personenrettung aus Fahrzeugen und Spineboard“ statt. Unter der Leitung unseres Sanitätsbeauftragten LM d. S. Lucas Neßhold wurde zunächst die Rettung einer bewusstlosen Person aus einem Fahrzeug demonstriert. Als Übungsobjekt diente unser KLF-A, das als Unfallfahrzeug fungierte. Im Anschluss hatten alle Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit, den Vorgang selbst durchzuführen und wichtige Handgriffe zu festigen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Anlegen des Lenkradairbagschutzes. An einem Übungsfahrzeug wurde der fachgerechte Einsatz dieses Schutzmittels demonstriert und anschließend praktisch geübt. Dabei wurde besonders auf die Gefahren eines nicht ausgelösten Airbags hingewiesen. In diesem Zusammenhang wurde auch die wichtige Rolle des sogenannten „inneren Retters“ geübt: Diese Person steigt ins Fahrzeuginnere ein, um die verunfallte Person zu betreuen, zu stabilisieren und vor weiteren Gefahren zu schützen. Dabei kommt es auf ruhiges, sicheres Arbeiten und gute Kommunikation im Team an.
Im weiteren Verlauf der Übung wurde die Rettung einer bewusstlosen Person aus einem LKW simuliert. Mithilfe des Spineboards und unter Einsatz vereinter Kräfte wurde ein Kamerad, der im TLF-A eine bewusstlose Person darstellte, möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit. Auch dieser Abschnitt wurde mehrfach durchgespielt, um allen Teilnehmenden die Gelegenheit zu geben, die Technik selbst anzuwenden.
Den Abschluss der Übung bildete der schonende Transport einer verletzten Person mittels Spineboard und Korbtrage. Dabei wurde nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Teamarbeit und Kommunikation besonders geachtet.
Diese Übung bot für allen eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kenntnisse im Bereich der Personenrettung praxisnah zu vertiefen. Vielen Dank an unseren Sanitätsbeauftragten für die Vorbereitung und Durchführung!
Bilder: OLM d.V. Dominik Kinzer, OLM d.F. Sabrina Gratz
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am 24. März 2025 fand eine Winterschulung über das Thema Atemschutz statt, zu der Atemschutzbeauftragter HLM d.F. Martin Kranzelbinder gemeinsam mit seinem Stellvertreter OBI Daniel Gspurning eingeladen hatte. Im Fokus der Schulung stand eine praxisnahe Atemschutzübung, die sich mit dem Hohlstrahlrohr, der richtigen Türöffnung im Einsatz sowie der Atemschutzaußenüberwachung beschäftigte.
Die Übung begann mit dem Aufbau von zwei C-Angriffsleitungen ausgehend vom TLF-A 3000, bei der das Hohlstrahlrohr zum Einsatz kam. In einer theoretischen Einheit wurden die anwesenden Mitglieder umfassend in die Funktionsweise und die korrekte Einstellung des Hohlstrahlrohres eingewiesen. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Erlernte in praktischen Übungen anzuwenden.
Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe bestand aus aktiven Atemschutzträgern und die zweite aus Mitgliedern, welche keinen Atemschutzgeräteträgerlehrgang an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring absolviert hatten. HLM d.F. Martin Kranzelbinder demonstrierte den Atemschutzgeräteträgern die richtige Vorgehensweise bei einem Innenangriff und erläuterte detailliert den Prozess der Türöffnung bzw. worauf im Einsatzfall zu Achten ist. Diese Theorie wurde anschließend an einer Übungstür praktisch umgesetzt.
Währenddessen erhielt die zweite Gruppe von OBI Daniel Gspurning Informationen darüber, wie ein Atemschutztrupp im Einsatzfall unterstützt werden kann. Dabei wurden unter anderem die Bereitstellung und Funktionsweise der Wärmebildkamera sowie die Bedeutung der Atemschutzaußenüberwachung erklärt.
Insgesamt konnten 18 Mitglieder zur Übung begrüßt werden. Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Atemschutzes für die Organisation der Übung!
Bilder: OLM d.V. Stefan Bauer, OLM d.F. Sabrina Gratz
Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Am Montag, dem 17. März 2025, stand eine Begehung bei der Firma Stoelzle Oberglas in Köflach auf dem Programm. Organisiert wurde sie von unserem Gruppenkommandanten und Wasserdienstbeauftragten BI Patrick Suntinger, welcher gleichzeitig auch Kommandant der Betriebsfeuerwehr Stoelzle Oberglas ist.
Nach einer kurzen Einführung im Rüsthaus fuhren wir zur Betriebsfeuerwehr. Ausgestattet mit dem notwendigen Sicherheits- und Schutzzubehör startete die Führung durch das Werksgelände.
Besonders wichtig für unsere Kameradinnen und Kameraden waren Informationen über Zugänge und Saugstellen, da unsere Feuerwehr im Ernstfall gemeinsam mit der Feuerwehr Köflach zu den erstankommenden Kräften zählt.
Über Trockenleitungen kann Wasser direkt über die Saugstellen in die Produktion zu den Glaswannen gepumpt werden, welche flüssiges Glas beinhalten.
Die Führung führte uns weiter in den Keller der Produktion, wo wir Einblick in die Kühlmechanismen und Wasserentnahmestellen erhielten. Anschließend wurden uns die Produktionsstätten und sämtliche Wasserhydranten gezeigt. Weiter ging es zur Messwarte, wo wir einen Überblick über das gesamte Steuerungssystem bekamen. Abschließend besichtigten wir den Heizöltank sowie die Lagerhallen. Den Abschluss bildete die Photovoltaikanlage, die auf fast allen Hallendächern installiert ist.
Ein großes Dankeschön an HBI Patrick Suntinger, der uns diese Führung ermöglichte. Dadurch konnten wir uns einen umfassenden Überblick über die Hotspots und Gefahrenzonen des Betriebes verschaffen, um im Einsatzfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Bilder und Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 17. Februar 2025, stand der Wasserdienst im Mittelpunkt unserer Übung.
HBI Harald Sorger eröffnete die Schulung mit einleitenden Worten und wies darauf hin, dass die Vorbereitungen für unser Stadlfest bald beginnen.
Anschließend übergab er das Wort an unseren Wasserdienstbeauftragten, BI Patrick Suntinger, der von den Einsatztauchern OBI Daniel Gspurning und OLM d.V. Dominik Kinzer unterstützt wurde.
Die anwesenden Kameraden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erhielt von OLM d.V. Dominik Kinzer in der Fahrzeughalle eine detaillierte Einführung in die Tauchausrüstung. Er erklärte die Unterschiede zwischen Nasstauch- und Trockentauchanzügen und demonstrierte die korrekte Handhabung des Tauchgeräts. Besonderes Augenmerk legte er auf die Unterstützung beim Anlegen der Ausrüstung, wie das Schließen des Reißverschlusses beim Trockentauchanzug. Zudem beantwortete er zahlreiche Fragen der interessierten Kameraden.
Die zweite Gruppe wurde von BI Patrick Suntinger und OBI Daniel Gspurning zum Thema Tauchunfall und Sauerstoffkoffer geschult. Sie erklärten ausführlich den Inhalt und die Anwendung des Sauerstoffkoffers und betonten die Bedeutung der Sauerstoffgabe nach einem Tauchunfall. Zudem wurde das DAN-Europe Flussdiagramm für Tauchunfälle vorgestellt und dessen Anwendung bei Einsatztauchern erläutert. Ergänzend wurde der 5-Minuten-Neuro-Check behandelt, bei dem stets Helfer erforderlich sind. Auch die Rettungskette sowie die Kontaktaufnahme mit der Druckkammer Graz, deren Nummer auf allen unseren Einsatzhandys gespeichert ist, wurden ausführlich besprochen. Alle Fragen der Teilnehmer wurden detailliert beantwortet und praxisnah erläutert.
Nach etwa einer halben Stunde wechselten die Gruppen die Stationen, bevor der Abend in einem kameradschaftlichen Teil ausklang. Ein herzlicher Dank gilt unserem Wasserdienstbeauftragten und den Einsatztauchern für die Durchführung dieser besonderen und informativen Winterschulung.
Bilder: OBI Daniel Gspurning, BI Patrick Suntinger, OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 10. Februar 2025, stand das Übungsthema „Brandmeldeanlage JUFA Maria Lankowitz“ auf dem Plan. Unser Ausbildungsbeauftragter, HLM Peter Jandl, begann die Übung im Rüsthaus mit einer kurzen Theorieeinheit, in der die verschiedenen Aspekte der Brandmeldeanlage für die teilnehmenden Mitglieder erläutert wurden.
Im Anschluss an die theoretische Einführung wurde die Feuerwehr Maria Lankowitz im Rahmen einer Räumungsübung zum JUFA alarmiert, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Unter der Leitung von Übungseinsatzleiter HBI Harald Sorger rückten 11 Kameradinnen und Kameraden aus, um einen simulierten Brand im 2. Obergeschoss zu löschen.
Bereits auf der Anfahrt bereitete sich der Atemschutztrupp vor, indem er die im LKW-A befindlichen Geräte aufnahm. Nach einer kurzen Einweisung durch den Gruppenkommandanten machten sie sich mit einem Schlauchpaket ausgestattet auf den Weg in das 2. Obergeschoss, um die Brandbekämpfung ausgehend vom Wandhydranten durchzuführen.
Nachdem der Brand erfolgreich gelöscht wurde, hatte HLM Peter Jandl die Gelegenheit, vor Ort die Brandmeldeanlage näher zu erläutern und auf die verschiedenen Varianten der BMA-Alarme einzugehen. Im Anschluss stellte sich die neue JUFA-Leiterin des Standortes in Maria Lankowitz, Alina Ledineg, vor und lud die Anwesenden zu einem Getränk ein.
Bilder und Bericht: OLM d.V. Stefan Bauer
Bei der Montagsübung am 03. Februar 2025 stand erneut das Thema LKW-A auf dem Übungsplan. Die Schulung begann mit einer Vorstellung des neuen Einsatzhandys, das im LKW-A mitgeführt wird. Unser Schriftführer OLM d.V. Dominik Kinzer erklärte dessen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten ausführlich.
Anschließend übernahm unser Maschinenmeister OBM Andreas Schübel die Leitung der praktischen Übung. Der erste Programmpunkt war die Montage der Schneeketten. Zunächst wurde anhand des Reserverades die richtige Vorgehensweise demonstriert, bevor die Teilnehmer die Montage direkt am LKW-A selbst ausprobierten.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Bedienung der Ladebordwand. Hierbei wurde nicht nur das sichere Handling erklärt, sondern auch das Einklappen, um längere Gegenstände zu transportieren oder Schlauchmaterial während der Fahrt von der Ladefläche aus zu verlegen. Besonders betont wurde das erforderliche Fingerspitzengefühl, um die Ladebordwand beim ersten Versuch exakt an die gewünschte Stelle zu positionieren.
Danach stand die Verladung von Rollcontainern und Europaletten auf dem Programm. Es wurden verschiedene Verladevarianten ausprobiert und die dazu gehörige Ladungssicherung besprochen, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.
Zum Abschluss der Schulung folgte eine kurze Rundfahrt durch das Ortsgebiet. Dabei wurden markante Stellen angefahren und mögliche Zufahrtsvarianten analysiert, insbesondere dort, wo aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur eine bestimmte Fahrtrichtung möglich ist.
Für die 18 Kameradinnen und Kameraden war es eine lehrreiche und praxisnahe Schulung an unserem neuen Fahrzeug. Ein großer Dank gilt unserem Maschinenmeister OBM Andreas Schübel für die hervorragenden Erklärungen und die professionelle Schulung!
Bilder und Bericht: OLM d.V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 20. Jänner 2025 stand das Thema: LKW-A am Übungsplan. Unser Kommandant HBI Harald Sorger gab eine kleine Einschulung zu der Ausstattung und der Beladung des LKW-A.
Besprochen und präsentiert wurde die Fahrer- und Mannschaftskabine samt Ausstattung und Zubehör, damit wir im Einsatzfall wissen, wo sich was befindet.
Des Weiteren wurden uns auch die einzelnen Rollcontainer präsentiert, die wir je nach Einsatzszenario beliebig auf den LKW-A beladen können. Zusätzlich bekamen wir einen wichtigen Input über einige technische Details vom LKW-A als auch über das Verhalten im Einsatzfall.
Vielen Dank an HBI Sorger für die informative Schulung des neuen Fahrzeugs, somit ist die Mannschaft bestens auf den Einsatzfall vorbereitet.
Bilder: LM d. V. Daniel Haushofer
Bericht: OFF Sarah Hausegger
Am Samstag, dem 18. Januar 2025, fand bei der Feuerwehr Maria Lankowitz eine 8-stündige Erste-Hilfe-Ausbildung statt. Insgesamt 12 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Maria Lankowitz, Kemetberg und Salla nahmen an dieser Schulung teil.
Die Ausbildung wurde von Frau Kristina Flecker von der Feuerwehr Voitsberg geleitet. Dank ihrer langjährigen Erfahrung beim Roten Kreuz konnte sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur fundiertes Fachwissen vermitteln, sondern auch wertvolle Einblicke aus der Praxis geben. An dieser Stelle möchten wir Frau Flecker unseren herzlichen Dank aussprechen für ihre engagierte und kompetente Durchführung der Schulung.
Erste-Hilfe-Kenntnisse sind für Feuerwehrmitglieder von zentraler Bedeutung. Im Einsatz treffen unsere Kameradinnen und Kameraden auf Situationen, in denen schnelles und richtiges Handeln Leben retten kann.
Eine fundierte Erste-Hilfe-Ausbildung ermöglicht es den Feuerwehrmitgliedern, Verletzungen richtig einzuschätzen, notwendige Sofortmaßnahmen einzuleiten und Betroffene bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes optimal zu betreuen. Dabei geht es nicht nur um die Anwendung von Techniken wie der stabilen Seitenlage, Wiederbelebung oder der Versorgung von Wunden, sondern auch um die psychologische Unterstützung von Betroffenen in einer Ausnahmesituation.
Die regelmäßige Auffrischung der Kenntnisse sorgt dafür, dass alle Kameradinnen und Kameraden im Ernstfall vorbereitet und handlungsfähig sind.
Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und ihren Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung.
Bilder: LM d. S. Lucas Neßhold
Bericht: LM d. S. Lucas Neßhold und OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 13. Januar 2025, starteten wir mit der ersten Übung des neuen Jahres. Auf dem Programm stand ein praxisnahes und lebensnahes Thema: Christbaumbrand.
Organisiert wurde die Übung von unserem OBI Daniel Gspurning. Vor Beginn der Übung informierte Kommandant HBI Harald Sorger die rund 30 anwesenden Kameradinnen und Kameraden über kommende Termine und Schwerpunkte der nächsten Wochen.
Ziel der Übung war es, das Verhalten eines in Brand geratenen, trockenen Christbaums zu beobachten und unterschiedliche Löschmethoden zu testen. Dabei wurde deutlich, wie schnell ein solcher Brand eskaliert: Innerhalb weniger Sekunden stand der Baum in Vollbrand, die Flammen erreichten eine Höhe von etwa drei Metern. Man kann sich leicht vorstellen, welche verheerenden Folgen ein solcher Brand in einem Wohnraum mit einer durchschnittlichen Deckenhöhe von 2,6 Metern hätte.
Die Entwicklung von Rauch und Hitze war beeindruckend: Bereits nach wenigen Sekunden stiegen die Temperaturen auf mehrere Hundert Grad Celsius. Besonders der Funkenflug zeigte, wie schnell umliegende Gegenstände wie Vorhänge, Tischdecken oder Möbelstücke Feuer fangen können.
Die wichtigste Erkenntnis: Zündquellen sollten niemals in der Nähe eines Christbaums platziert werden. Ein Christbaumbrand lässt sich nur in der Anfangsphase – innerhalb von 5 bis 10 Sekunden – erfolgreich löschen. Maßnahmen wie das Holen eines Feuerlöschers oder das Befüllen eines Wasserkübels wären in den meisten Fällen zu spät, da der Baum bis dahin bereits vollständig in Flammen stehen würde.
Unsere Feuerwehrjugend probierte verschiedene Löschmittel und -techniken aus. Dabei wurden sowohl ein Eimer Wasser als auch ein Pulverlöscher eingesetzt. Besonders bei der Nutzung des Pulverlöschers zeigte sich eine erhebliche Staubentwicklung, die den Einsatz in einem Wohnraum unpraktisch macht. Diese Übung verdeutlichte die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Löschmethoden in einem realitätsnahen Szenario.
Diese Übung war nicht nur lehrreich, sondern unterstrich auch die Bedeutung von Prävention und schnellem Handeln im Ernstfall.
Bilder: FF Maria Lankowitz
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Abend des 13. Dezember 2024 fand bereits zum 39. Mal das traditionelle Christbaumtauchen der Tauchstaffel des BFV Voitsberg statt. Erstmals, in Kooperation mit der Stadtgemeinde Köflach, wurde diese Veranstaltung als Flutlichtveranstaltung durchgeführt.
Im Bereich des Seehotel „See la Vie“ konnte der Bereichswasserdienstbeauftragte ABI d. F. Ewald Schober zahlreiche Ehrengäste begrüßen. So waren neben Bereichsfeuerwehrkommandant LBDS Christian Leitgeb, Bürgermeister Mag. Helmut Linhart und Stattpfarrer Mag. Martin Trummler auch zahlreiche Feuerwehrangehörige des BFV Voitsberg sowie eine große Anzahl an Zivilbevölkerung zum Pibersteinersee gekommen, um den Tauchgang mitzuerleben. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Abordnung der Marktmusik Stallhofen.
ABI d. F. Schober dankte in seinen Worten für das große Interesse und konnte berichten, dass aktuell 8 Einsatztaucher der Tauchstaffel angehören. Erfreulich sei aber auch, dass sich darunter zwei Lehrtaucher befinden, wobei Kamerad Patrick Suntinger erst kürzlich diese herausfordernde Prüfung erfolgreich ablegen konnte. Einen Dank richtete er an die Familie Kolleger aus Stallhofen, welche bereits seit 39 Jahren einen Christbaum für diesen Tauchgang zur Verfügung stellt.
LBDS Leitgeb dankte ABI d. F. Schober mit seine Einsatztauchern für ihren Dienst und konnte über die baldige Umsetzung der neuen Wasserdienstrichtlinie berichten.
Bürgermeister Mag. Linhart zollte den Tauchern seinen Respekt, bei diesen Temperaturen einen solchen Tauchgang durchzuführen und dankte in seinen Worten den Feuerwehren für ihre Leistungen.
Beide Redner wünschten allen anwesenden ein schönes Weihnachtsfest und ein unfallfreies neues Jahr.
Nachdem Stadtpfarrer Mag. Trummler nach einem kurzen Gebet den Christbaum gesegnet hatte, wurde der Baum mit dem Jetboot der FF Stallhofen eine Runde über den See gefahren und im Anschluss von acht Tauchern der Tauchstaffeln Voitsberg, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg im Pibersteinersee versenkt.
Von der Feuerwehr Maria Lankowitz nahmen drei Einsatztaucher teil.
Ganz besonders bedanken wir uns bei unserem Kantineur LM Markus Hyden welcher uns und die Taucher aus Graz-Umgebung und Deutschlandsberg im Anschluss im Rüsthaus mit einer kleinen Jause und Getränken versorgte.
Auch der Wasserdienst unserer Feuerwehr wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2025.
Bilder: BFVVO/ABI d.V. Hendrik Wolf, FF Maria Lankowitz/OLM d. V. Dominik Kinzer und OFF Sarah Hausegger
Bericht: BFVVO/ABI d.V. Hendrik Wolf, FF Maria Lankowitz/OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 09. Dezember 2024, standen bei der Übung mehrere Themen im Mittelpunkt.
Für drei unserer Atemschutzgeräteträger stand der jährliche ÖFAST, die Leistungsüberprüfung zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft, auf dem Programm. Diese Überprüfung dient dazu, die körperliche Fitness und Belastbarkeit für den Ernstfall zu gewährleisten.
Parallel dazu erhielten Mitglieder, die im nächsten Jahr am Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen teilnehmen möchten, eine erste Einführung in das Kuppeln der Saugleitung. Diese Technik, die ein wesentlicher Bestandteil des Bewerbs ist, erfordert Präzision und wurde mit viel Engagement trainiert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung war die Arbeit mit dem neunen Rollcontainer Öleinsatz. Da unser neuer LKW-A in Kürze ausgeliefert wird und bald einsatzbereit sein soll, ist es wichtig, sich intensiv mit den neuen Gerätschaften und Rollcontainern vertraut zu machen. Die Vorbereitung auf den praktischen Einsatz dieser Ausrüstung ist essenziell, um im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, dem 07. Oktober 2024, fand eine lehrreiche Übung zum Thema Atemschutz statt. Unser Atemschutzbeauftragter, HLM d. F. Martin Kranzelbinder, leitete die Übung, bei der sowohl erfahrene Kameraden als auch die Feuerwehrjugend aktiv teilnahmen.
Zu Beginn gab es eine theoretische Einführung, bei der wichtige Aspekte des Atemschutzeinsatzes besprochen wurden, darunter die Außenüberwachung und der Innenangriff. Besonders erfreulich war das große Interesse der Feuerwehrjugend, die den Ausführungen aufmerksam folgte und wertvolle Einblicke in die Atemschutzarbeit gewann.
Im praktischen Teil der Übung rüstete sich ein Atemschutztrupp mit schwerem Atemschutz aus und führte eine simulierte Übung im Rüsthaus durch. Parallel dazu versammelte sich die restliche Mannschaft um die Außenüberwachungstafel, um den korrekten Umgang mit dieser wichtigen Sicherheitsmaßnahme detailliert zu besprechen und zu üben.
Dank des praxisnahen Ansatzes und der engagierten Teilnahme aller Beteiligten war die Übung ein voller Erfolg und trug zur Vertiefung der Kenntnisse im Bereich Atemschutz bei. Ein besonderer Dank gilt unserem Atemschutzbeauftragten HLM d. F. Martin Kranzelbinder für die professionelle Leitung der Übung.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, LM Sabrina Gratz
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 09. September 2024, fand bei uns eine praxisorientierte Übung zu den Themen Greifzug und Seilwinde statt. Unter der Leitung von OBM Andreas Schübel und OLM d.V. Dominik Kinzer hatten unsere 30 Kameradinnen und Kameraden die Gelegenheit, in zwei Gruppen aufgeteilt, die Grundlagen und die praktische Anwendung dieser wichtigen Gerätschaften zu trainieren.
Station 1: Seilwinde
OBM Andreas Schübel, unser Maschinenmeister, führte die Schulung zur Seilwinde durch, die am KLF-A montiert ist. Zunächst wurden alle theoretischen Grundlagen rund um die Funktionsweise und den sicheren Einsatz der Seilwinde vermittelt. Im praktischen Teil der Übung kam ein Übungsauto als "Unfallfahrzeug" zum Einsatz, das mithilfe der Seilwinde geborgen werden musste. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem korrekten Anschlagen des Seils am Fahrzeug, das für eine sichere und erfolgreiche Bergung unerlässlich ist.
Station 2: Greifzug
Die Schulung zum Greifzug wurde von OLM d.V. Dominik Kinzer geleitet. Nach einer theoretischen Einführung in die Themen feste Rolle, lose Rolle und Freilandverankerung folgte der praktische Teil. Hierbei wurde die Freilandverankerung als Anschlagpunkt errichtet, und unser MZF diente als Unfallfahrzeug. An diesem wurde eine lose Rolle angebracht, während der zweite Festpunkt am TLF-A gesetzt wurde. Im Anschluss wurde das Fahrzeug mithilfe des Greifzugs und Muskelkraft erfolgreich geborgen.
Unsere Kameradinnen und Kameraden konnten in dieser Übung die Vor- und Nachteile der beiden Gerätschaften kennenlernen. Während die Seilwinde schnell einsatzbereit ist und ohne Muskelkraft auskommt, überzeugt der Greifzug durch seine Flexibilität, vor allem in unwegsamem Gelände.
Für alle Beteiligten war die Übung äußerst lehrreich und bot wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall. Ein herzlicher Dank geht an OBM Andreas Schübel und OLM d.V. Dominik Kinzer für die gründliche Vorbereitung und die professionelle Durchführung der Schulung.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, LM Sabrina Gratz, HLM Peter Jandl, OBI Daniel Gspurning
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 26. August 2024, fand eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Maria Lankowitz und Köflach statt. Übungsannahme war ein komplexes Einsatzszenario, bestehend aus einem Gebäudebrand und einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen bei der Edler Säge in Niedergößnitz.
Der Übungseinsatzbefehl lautete: „Gebäudebrand sowie ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen“. Ein PKW war in einen Holzstapel gefahren, wodurch zwei Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurden. Die Sanitäter der Feuerwehr Maria Lankowitz übernahmen die medizinische Erstversorgung der Verletzten und arbeitete Hand in Hand mit der Feuerwehr Köflach, um die Eingeklemmten mithilfe von Hebekissen zu befreien.
Parallel dazu wurde ein umfassender Löschangriff auf die in Brand geratene Maschinenhalle durchgeführt. Mehrere C-Rohre sowie der Wasserwerfer der Drehleiter kamen hierbei zum Einsatz. Besondere Vorsicht galt einem sich auf dem Gelände befindlichen Dieseltank, der durch den Einsatz eines HD-Rohrs vor dem Übergriff der Flammen geschützt wurde. Die Wasserversorgung wurde durch zwei Zubringerleitungen und eine Tragkraftspritze vom nahegelegenen Bach sichergestellt.
Im Übungseinsatz standen die Feuerwehren Maria Lankowitz und Köflach mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 50 Mann. Der Einsatz wurde von Übungseinsatzleiter HBI Harald Sorger koordiniert.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung ließ Übungsleiter OBM Andreas Schübel alle Kameradinnen und Kameraden zu einer kurzen Besprechung antreten, um den Verlauf der Übung zu analysieren und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
Im Anschluss luden die Besitzer des Übungsobjekts alle Beteiligten zu einer gemeinsamen Verpflegung ein. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei den Besitzern der Edler Säge für die großzügige Verpflegung und die Möglichkeit zur Durchführung dieser wichtigen Übung bedanken.
Diese Übung zeigte die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren Maria Lankowitz und Köflach und unterstrich die Bedeutung regelmäßiger gemeinsamer Übungen, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, OBM Andreas Schübel, LM Sabrina Gratz
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 05. August 2024, stand das Thema Brandbekämpfung auf dem Übungsplan. Unter der Leitung unseres Kommandanten HBI Harald Sorger wurde eine Übung bei der Jausenstub'n Schusterbauer organisiert.
Um kurz nach 18 Uhr erhielten wir über Funk den Übungseinsatzbefehl: „Beginnender Wirtschaftsgebäudebrand beim Schusterbauer“. Am Übungseinsatzort angekommen, führten wir die Brandbekämpfung mit insgesamt drei C-Rohren durch. Die Übung war ein voller Erfolg und half uns, unsere Fähigkeiten und die Zusammenarbeit im Team weiter zu verbessern.
Nach Abschluss der Übung wartete noch eine besondere Überraschung auf uns. Die Betreiber der Jausenstub'n Schusterbauer überreichten uns einen Spendencheck. Der Erlös stammte aus der Maibaumversteigerung und wurde zu gleichen Teilen an den Kindergarten Maria Lankowitz sowie an die Feuerwehr Maria Lankowitz gespendet.
Wir möchten uns besonders bei der Familie Gsellmann sowie bei Petra Kahlpacher und ihrem Team für die großzügige Spende und die hervorragende Jause bedanken. Ihre Unterstützung ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert und motiviert uns, weiterhin unser Bestes zu geben.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, Gemeinde Maria Lankowitz
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Bei der heutigen Montagsübung drehte sich alles um das Thema Verkehrsunfall, genauer genommen um die Rettung einer verletzten Person aus einem verunfallten und deformierten Auto.
Die Übung begann pünktlich um 18.00 Uhr und wir wurden per Funk zum Unfallszenario gerufen. Mit TLF-A und MTF-A angekommen und nach Erkundung der Lage, begannen wir als Allererstes mit dem Absichern der Unfallstelle und Bereitstellung des Brandschutzes. Es stellte sich dann heraus, dass der Fahrer des Autos bewusstlos war, somit wurde dann, nachdem das Auto gesichert wurde, ein Innerer Retter eingesetzt, der sich um den Verunfallten kümmerte. Die Fahrertür würde mittels Kombigerät aufgebrochen und somit konnte dann die Person aus dem Auto gerettet werden.
Zum Schluss konnten wir am Übungsauto noch seitlich die B-Säulen zersägen und das Dach des Autos wurde entfernt, somit hatte jeder die Möglichkeit am Unfallauto herumzupropieren und seine technischen Kompetenzen zu erweitern.
Schließlich gab es dann im Rüsthaus eine kurze Übungsnachbesprechung, durch den Übungsleiter OBM Andreas Schübel, wo noch Kleinigkeiten an Verbesserungsvorschläge erläutert wurden. Somit sind wir für den nächsten Ernstfall gut gerüstet.
Ein großes Dankeschön an den Bauhof Maria Lankowitz, dass wir diese Übung am Gelände des Bauhofes durchführen haben dürfen.
Bilder: OFF Sarah Hausegger, OBM Andreas Schübel
Bericht: OFF Sarah Hausegger
Aufgrund der aktuellen Situation und der noch andauernden schlechten Wetterlage beübten wir heute unseren KHD-Container, genauer genommen unsere Chiemsee-Pumpe.
Pünktlich um 18.00 Uhr ließ Übungsleiter OBM Schübel Andreas 15 Kameraden zur Montagsübung antreten. Ziel dieser Übung war es die richtige Handhabung der Chiemsee-Pumpe zu Erlernen und deren Grenzen auszutesten, welche für den Ernstfall relevant sein könnten. Mit drei großen Behältern, die mit Wasser befüllt waren, konnten wir die Saug- und Pumpkraft testen, indem wir das Wasser von einem Behälter in den nächsten gepumpt haben.
Da wir im Einsatz bestimmt erschwerte Bedingungen haben werden, haben wir ausprobiert welche Fremdkörper die Pumpe mitsaugen kann – es stellte sich heraus, dass Kleinigkeiten wie Steine oder andere Gegenstände für die Pumpe keine Herausforderung darstellt. Die Chiemsee-Pumpe ist nicht nur, mit all dem Zubehör, vielseitig einsetzbar, sondern verfügt über eine ernome Saug-und Pumpkraft.
Vielen Dank an unseren Übungsleiter OBM Schübel Andreas, der uns sehr kompetent die Besonderheiten und Eigenschaften der Pumpe nähergebracht hat. Im Einsatz sind wir mit dieser Ausstattung auf jeden Fall gut gerüstet.
Bilder und Bericht: OFF Sarah Hausegger
Das Thema der heutigen Montagsübung war die korrekte Vorgehensweise bei einer Türöffnung.
Pünktlich um 18.00 Uhr ließ Übungsleiter HLM Jandl Peter insgesamt 15 Kameraden antreten - folglich gab es eine kleine theoretische Einführung, wo auch die rechtlichen Voraussetzungen erläutert wurden.
Wir durften dann an einer kleinen Miniatur-Tür eine solche Öffnung probieren und dies stellte sich als gute Herangehensweise dar.
Währenddessen gab es im Bereich Voitsberg eine Funkprobe, wo man die Sprechbarkeit des jeweiligen Standortes bzw. des jeweiligen Geräts überprüfte.
Im Großen und Ganzen waren wir froh, dass wir ein solches Szenario beüben konnten, da ein solcher Fall doch des Öfteren eintreten kann und auf welche Gegebenheiten wir als Feuerwehr achten müssen.
Vielen Dank nochmal an Übungsleiter HLM Jandl Peter für diese abwechslungsreiche Praxiseinheit.
Bericht: OFF Sarah Hausegger
Die heutige Montagsübung, vom 06. Mai 2024 gestaltet sich äußerst anspruchsvoll und abwechslungsreich. Während sich die Jugendlichen intensiv auf den bevorstehenden Feuerwehrbewerb vorbereiteten, übten die Kameraden, die sich der Grundausbildung unterziehen, die erforderlichen Fertigkeiten. Als Vorbereitung fing die aktive Mannschaft an die Schläuche zu rollen.
Plötzlich wurden wir zu einem Übungseinsatz gerufen: Ein Brand war in einer Fischerhütte am ÖDK-Teich ausgebrochen. Sofort machten wir uns mit TLF-A und MZF auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, stellte man fest, dass sich in der verrauchten Fischerhütte zwei verletzte Personen befanden. Ein Trupp rüstete sich mit Atemschutz aus und begann sofort mit der Rettung der beiden Personen.
Durch das schnelle und koordinierte Handeln gelang es uns, die vermissten Personen sicher aus der Hütte zu bringen. Nachdem „Brand aus“ gegeben war, folgte eine kurze Nachbesprechung mit unserem Übungsleiter, OBI Daniel Gspurning. Dabei wurden sowohl die erfolgreichen Maßnahmen als auch mögliche Verbesserungspotenziale besprochen, um für zukünftige Einsätze noch besser gerüstet zu sein.
Vielen Dank an den Fischerverein Dampfkraft für die Bereitstellung des Übungsobjekts und an OBI Daniel Gspurning für die Planung und Koordination.
Bilder und Bericht: OFF Sarah Hausegger
Am 27. April 2024 stand der Bereich Voitsberg vor einer Herausforderung, die den Einsatz verschiedener Rettungskräfte erforderte. Die Annahme einer KHD-Übung (Katastrophenhilfsdienst) war ein Elementarereignis im Bereich Voitsberg aufgrund tagelanger Regenfälle, die zu einem Wasserpegelanstieg der Kainach auf 80% führten. Die Wetterprognose versprach weitere massive Starkregenfälle mit über 150mm innerhalb der nächsten 24 Stunden.
Kurz vor 08:00 Uhr rutschte im Bereich des Jugendgästehauses in Maria Lankowitz ein Hang in den Pibersteinersee ab, wodurch eine Person und ein Tank in den See gerissen wurden. Dies stellte eine von mehreren Schadenslagen im gesamten Bereich Voitsberg dar.
Die Feuerwehr Maria Lankowitz wurde umgehend alarmiert und rückte zum Einsatzort ab. Unter der Leitung von HBI Harald Sorger begann eine umfassende Erkundung des Gebiets, unterstützt durch die Einsatztaucher der Feuerwehr Maria Lankowitz. Angesichts der Komplexität des Szenarios wurden auch der Wasserdienst des Bereichs sowie die Tauchgruppe IV (aus den Bereichen Graz-Umgebung, Deutschlandsberg und Voitsberg) hinzugezogen, mit zusätzlichen Tauchern und Booten.
Dank der Sichtungen von Passanten konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden. Einsatzleitfahrzeug und Drohne des Bereichs Voitsberg unterstützten in der ersten Phase des Einsatzes.
Nach dem Eintreffen aller angeforderten Kräfte wurden die Boote mithilfe des WLF der Feuerwehr Gössendorf in den See gebracht. Die Taucher rüsteten sich nach einer Einsatzbesprechung gemeinsam mit dem Einsatzleiter Wasserdienst ABI d. F. Ewald Schober aus.
Die Personensuche wurde von Boot Gössendorf mittels Schleppstangensuche durchgeführt, während Boot Stallhofen die Suche nach dem Tank übernahm. Die Tauchtrupps waren mit Vollmasken und Sprechverbindungen ausgestattet, was die Kommunikation und somit die Effizienz der Suche erheblich erleichterte.
Nachdem die Person und der Tank gefunden wurden, erfolgte die Markierung und anschließende Bergung. Eine provisorische Ölsperre wurde vorbereitet, um möglichen Flüssigkeitsaustritt aus dem Tank zu verhindern und den See vor Kontamination zu schützen. Der Tank wurde mittels Hebeballon an die Wasseroberfläche gebracht und anschließend mit dem Boot zu einem Steg gezogen.
Während der Übung stand uns vom Bereichsführungsstab ein Sanitätstrupp sowie ein Arzt zur Seite. Die Versorgung des Einsatzpersonals von diesem Szenario und von der Sandsackfüllstation im Steinbruch Gradenberg wurde im Rüsthaus Maria Lankowitz sichergestellt und von unserem Küchenteam vorbereitet.
Auch das Bereichskommando mit LBDS Christian Leitgeb und KHD Kommandant BR Klaus Gehr, sowie Vertreter der Behörde und Politik waren während der Übung präsent.
Die KHD-Übung des Bereichs Voitsberg war ein erfolgreicher Einsatz, der die Zusammenarbeit verschiedener Rettungskräfte unter realitätsnahen Bedingungen demonstrierte.
Auch ein großes Danke an unsere Kameradinnen und Kameraden, sowie unseren Einsatztauchern für die Vorbereitung der Übung.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, OBM Andreas Schübel, Wolfgang Putzer
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am vergangenen Montag, dem 22. April 2024, stand auf unserem Übungsplan das wichtige Thema der Ölsperren auf Gewässern. Die Übung wurde unter der Leitung unseres Ortswasserdienstbeauftragten, BI Patrick Suntinger, vorbereitet und durchgeführt. Insgesamt nahmen 22 Kameradinnen und Kameraden an dieser Übung teil.
Die Übung begann mit einer theoretischen Erklärung über die Anwendung von Ölsperren sowohl auf stehenden als auch auf fließenden Gewässern. Es wurde auf die verschiedenen Möglichkeiten der Errichtung behelfsmäßiger Ölsperren eingegangen. Zudem wurden die richtigen Verfahrensweisen im unmittelbaren Bereich des Wassers sowie die korrekte Trageweise der Rettungswesten erläutert.
Im praktischen Teil der Übung wurde eine Ölsperre mit luftgefüllten B-Schläuchen am See aufgebaut. Zur Simulation eines Ölfilms auf dem Wasser wurden Holzspäne aufgestreut. Mit Hilfe der luftgefüllten B-Schläuche gelang es uns, den simulierten Ölfilm erfolgreich einzufangen und behutsam an das Ufer zu ziehen. Im Ernstfall wäre es notwendig das Ufer zusätzlich mit Planen zu schützen, um eine Kontamination zu verhindern. Anschließend könnte das Öl abgepumpt bzw. abgeschöpft werden.
Während der Übung hatten alle die Möglichkeit, aktiv mit anzupacken und selbst Hand anzulegen. Durch das regelmäßige Durchtauchen wurde gewährleistet, dass jeder die Gelegenheit hatte, praktische Erfahrungen zu sammeln.
Ein besonderer Dank gilt BI Patrick Suntinger für die hervorragende Durchführung dieser äußerst lehrreichen Übung.
Bilder und Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer
Am Montag, den 15. April 2024, fand wieder eine spannende Übung zu verschiedenen Themen statt. Neben einem Einsatzszenario zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeschlossenen Person stand auch eine Schulung zum Umgang mit unserem neuen Rollcontainer KHD auf dem Programm. Zusätzlich bereitete sich unsere Feuerwehrjugend intensiv auf die anstehenden Jugendbewerbe vor.
Pünktlich um 18:00 Uhr versammelten sich insgesamt 41 Kameradinnen und Kameraden, um an den Übungen teilzunehmen. Zunächst gab HBI Harald Sorger einige organisatorische Informationen bekannt, bevor unsere Jugendbeauftragten die 15 Jugendlichen für das Training im Hinblick auf die bevorstehenden Jugendbewerbe übernahmen.
Die verbleibende aktive Mannschaft wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe unter der Leitung von OLM d. V. Dominik Kinzer widmete sich dem Szenario eines Verkehrsunfalls mit einer eingeschlossenen Person. Hier lag der Fokus auf dem richtigen Ablauf bei solchen Einsätzen sowie der Handhabung des Rettungsgeräts und anderer wichtiger Ausrüstung für die Menschenrettung aus Unfallfahrzeugen. Besonders wurde auch auf den Einsatz des Kombigerätes und die Bedeutung des Inneren Retters eingegangen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde praktisch an einem Übungsfahrzeug gearbeitet, wobei die erste Gruppe eine Personenrettung über den Kofferraum durchführte und die zweite Gruppe eine Personenrettung auf der Beifahrerseite absolvierte.
Die zweite Gruppe erhielt eine Schulung zum neuen Rollcontainer KHD, der uns vom Landesfeuerwehrverband zur Verfügung gestellt wurde. Diese Schulung wurde von unserem Maschinenmeister OBM Andreas Schübel gemeinsam mit OBI Daniel Gspurning durchgeführt. Dabei lag der Fokus auf dem Handling des Rollcontainers und der verschiedenen darauf befindlichen Gerätschaften, insbesondere der korrekten Bedienung des Stromaggregats. Da die Chiemseepumpen bereits in vorherigen Übungen ausführlich geschult wurden, erfolgte hier lediglich eine theoretische Erläuterung.
Nach etwa einer Stunde wurden die Gruppen getauscht, um allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, beide Themenfelder intensiv zu bearbeiten.
Ein besonderer Dank gilt den drei Vortragenden für ihre ausführlichen Schulungen.
Bilder: OLM d. V. Dominik Kinzer, OFF Sarah Hausegger
Bericht: OLM d. V. Dominik Kinzer